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Berlin-Charlottenburg


Berlin-Charlottenburg
Bezirk

Berlin-Charlottenburg liegt im zentralen Berliner Westen und gliedert sich in die Ortsteile Charlottenburg, Charlottenburg-Nord und Westend. International genießt der Bezirk durch seine eindrucksvollen Altbauten aus der Kaiserzeit und zahlreichen Luxusboutiquen einen exklusiven Ruf. Der weltbekannte Kurfürstendamm mit seinen Kaufhäusern, Boutiquen, Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten zieht nicht nur Touristen, sondern auch Berliner an. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Bezirks gehören das Schloß Charlottenburg mit seinen imposanten Gartenanlagen, die Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche am Kurfürstendamm, der Funkturm am Berliner Messegelände und das Berliner Olympiastadion. 

Bahnhof Zoologischer Garten

Bahnhof Zoologischer Garten

Der Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin-Charlottenburg befindet sich am Hardenbergplatz in direkter Nähe zum Berliner Zoo. Es ist ein Durchgangsbahnhof, der bereits 1882 eröffnet wurde. Damals war es eine 71 Meter lange Halle für den lokalen Verkehr. Über die Jahrhunderte hinweg kam es zu zahlreichen Ausbaumaßnahmen, wodurch das Verkehrsaufkommen gestiegen ist. Heutzutage fahren von dort Regionalbahn-Züge, Regional-Express-Züge und S-Bahnen ab. Zu dem Komplex gehört ein unterirdischer U-Bahnhof, der den gleichen Namen trägt. Er ist 1902 in Betrieb genommen worden. Darüber hinaus gibt es am Hardenbergplatz einen Anschluss zum Busverkehr. Während der DDR-Zeit war der Bahnhofkomplex der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt für den Personenfernverkehr im Westen der Metropole. In dem Bahnhofsgebäude sind heute zahlreiche gastronomische Betriebe, einige Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe untergebracht. 

Hardenbergplatz 11
10623 Berlin

Berliner Funkturm

Berliner Funkturm

Inmitten des größten Messegeländes der Hauptstadt erhebt sich in Berlin-Charlottenburg der Berliner Funkturm. Es ist eines der Wahrzeichen Berlins und ermöglicht von dem Aussichtspunkt in luftiger Höhe einen Panoramablick über die Metropole. Der Stahlfachwerkturm hat eine Höhe von 146 m und ist von dem Architekten Heinrich Straumer konzipiert worden. Die Bauzeit lag zwischen 1924 und 1926. 1926 erfolgte die Inbetriebnahme im Rahmen der 3. Großen Deutschen Funk-Ausstellung Berlin. Dies macht den Turm um rund 43 Jahre älter als den Fernsehturm am Alexanderplatz. Unter Denkmalschutz steht der Bau seit 1966. Heute befindet sich in dem Turm ein Restaurant, welches vor allem für seinen Ausblick berühmt ist.

Hammarskjöldplatz
14055 Berlin

Berliner Waldbühne

Berliner Waldbühne

Die Berliner Waldbühne im Olympiapark in Berlin-Charlottenburg ist eine Freilichtbühne inmitten einer grünen Umgebung. Heute treten dort Musiker aus Pop, Klassik und Rock auf. Bis zu 22.290 Zuschauer können den musischen Klängen lauschen, wenn sie in der Waldbühne sitzen, die einer Muschel ähnelt und über ein weißes Zeltdach verfügt. Erbaut wurde die Freilichtbühne bereits im Jahr 1936. Damals diente sie den Olympischen Spielen und die Turner traten dort zu ihren Meisterschaften auf. Auf der Bühne fand das Rahmenprogramm statt. Bei dem Bau orientierten sich die Architekten an der Form eines klassischen antiken Amphitheaters. Deswegen sind die Zuschauerhänge steil aufsteigend, wozu auch das abfallende Gelände beitrug.

Glockenturmstraße 1
14053 Berlin

Bikini Berlin

Bikini Berlin

Bikini Berlin ist eine Marke, die für ein neues Geschäftskonzept für einen unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex in Berlin-Charlottenburg am Zoologischen Garten. Zu dem Areal gehören das Bikinihaus, das Große Hochhaus, das Kino Zoo Palast, das Parkhaus am Aquarium sowie das kleine Hochhaus mit einem 25hours Hotel. In dem Bikinihaus-Gebäude ist eine innovative Concept Shopping Mall untergebracht, die in dieser Form die erste ihrer Art auf der Welt ist. Das Konzept grenzt sich bewusst und konsequent von regulären Shoppingmalls ab. So sind die Gastronomiebetriebe und Boutiquen sorgsam aufeinander abgestimmt worden. Darüber hinaus sind sogenannte „Pop-Up Boxes“ zur temporären Anmietung vorhanden. Bekannte Brands und Jungdesigner präsentieren dort ohne aufwendige Hürden ihre Produkte.

Budapester Straße 38-50
10787 Berlin

Breitscheidplatz

Breitscheidplatz

Der westliche Pedant zum Alexanderplatz stellt der Breitscheidplatz im einstigen West-Berlin dar. Er liegt zwischen dem Kurfürstendamm, der Tauentzienstraße und der Budapester Straße und damit in Berlin-Charlottenburg. Es ist einer der zentralen Plätze der Hauptstadt und besitzt eine sehr diversifizierte Architektur. Obgleich ein einheitlicher Charakter bei den Baustilen fehlt, gehört der Platz dennoch zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Metropole. Das begründet sich vor allen an zwei Bauwerken, die sich dort erheben: die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Europacenter. Die Kirche ist eine Kriegsruine, die heute als Mahnmal dient. Das Europacenter stellt einen großflächigen Komplex dar, in dem sich vor allem gastronomische Betriebe und Einzelhändler befinden.

Breitscheidplatz
10789 Berlin

Bröhan-Museum

Bröhan-Museum

Das Bröhan-Museum in Berlin-Charlottenburg hat den Schwerpunkt Jugendstil, Funktionalismus und Art Deco. Es ist nach seinem Gründer benannt, der seine immense Privatsammlungen an Kunstwerken dem Land Berlin schenkte. Die Ausstellungsstücke werden in die Hauptthemen Bildende Kunst und Kunsthandwerk unterteilt. Verdeutlicht wird die räumliche Aufteilung durch eine anschauliche Illustration, welche die Entwicklung vom Jugendstil über Art Deco bis hin zum Funktionalismus reicht. Über besonders viele Ausstellungsstücke verfügt die Porzellansammlung. Zu ihr gehören Werke von bekannten Marken wie Nymphenburg, Meißen, Berlin Kopenhagen und viele weitere. Weitere Highlights der Sammlung sind Bilder der Berliner Secession, die von Größen wie Willy Jaeckel, Karl Hagemeister oder Walter Leistikow erschaffen wurden. Sonderausstellungen, die oft einen internationalen Bezug haben, erweitern die Dauerausstellung des Museums.

Schloßstraße 1a
14059 Berlin

Charlottenburger Tor

Charlottenburger Tor

Auf der Straße des 17. Juni und in der Nähe der Technischen Universität Berlin steht das Charlottenburger Tor. Der neobarocke Schmuckbau ist ein Denkmal, welches 1908 aus reinen Repräsentationszwecken in der Stadt errichtet wurde. Teil dieses Torbaus in Berlin-Charlottenburg ist die Charlottenburger Brücke, die 55 m breit ist und den Landwehrkanal überspannt. Besonders sehenswert ist das Tor aufgrund seiner zwei 5 m hohen Bronzestatuen, die sich an der Außenseite des Baus befinden. Sie zeigen das erste Königspaar Preußens: Friedrich I. und seine Ehefrau Sophie Charlotte. Besucher haben die Möglichkeit, die Plattform des Tors am Nordflügel zu besteigen. Sie hat eine Höhe von 22 m und ermöglicht eine gute Aussicht auf den Tiergarten inklusive Siegessäule.

Charlottenburger Tor
10623 Berlin

Deutsche Oper

Deutsche Oper

In Berlin-Charlottenburg steht die Deutsche Oper. Es ist das größte der drei Opernhäuser der Hauptstadt. An der gleichen Stelle ist zwischen 1911 und 1913 ein Opernhaus errichtet worden, welches jedoch im Zuge des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. 1961 ist am gleichen Standort ein neues Operngebäude eröffnet worden. Mit fast 2.000 Sitzplätzen ist es eines der größten Theater der Bundesrepublik. Die Architektur des Gebäudes ist minimalistisch und geradlinig. Die Foyers sind weitläufig und die Fensterfassaden riesig. Von allen Plätzen ist eine sehr gute Sicht auf die Bühne gegeben. Das Opernrepertoire hat seinen Schwerpunkt auf klassische Werke von Wagner, Verdi, Strauss und Puccini. Auch wenig bekanntere Stücke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden dort aufgeführt.

Bismarckstraße 35
10627 Berlin

Ernst-Reuter-Platz

Ernst-Reuter-Platz

Ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in Berlin-Charlottenburg ist der Ernst-Reuter-Platz, der sich leicht an seiner großen Brunnenanlage in der Platzmitte erkennen lässt. Benannt ist der Platz nach dem Berliner Bürgermeister Ernst Reuter, der 1953 in Berlin verstarb. An dem Verkehrsknotenpunkt treffen sternförmig zahlreiche Straßen aufeinander, die über einen Kreisverkehr miteinander verknüpft sind. Die Brunnenanlage in der Mitte weist ein großes Wasserbecken und 41 Fontänen auf. Diese heutige Gestaltung geht in die 1950er-Jahre zurück. Damals sorgten zwei Architekten für eine sehr großzügig bemessene Platzgestaltung. Sie reichte allerdings nicht aus, weswegen es zu weiteren Umbauten kam, um der zunehmenden Verkehrsdichte gerecht zu werden.

Ernst-Reuter-Platz
10587 Berlin

Europacenter

Europacenter

Am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg erhebt sich gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche das Europacenter. Seine Eröffnung geht in das Jahr 1965 zurück, wodurch sich eines der ältesten Einkaufszentren der Metropole ist. Heute befinden sich in ihm 70 Shops und Gastronomiebetriebe. Der Branchenmix ist vielfältig, denn zu ihm gehören Modegeschäfte ebenso wie Sportläden, Tabakhändler und vieles mehr. Die gastronomischen Einrichtungen reichen vom Irish Pub bis hin zum internationalen Restaurant. Auf dem rund 103 m hohen Haus thront ein großer Mercedes-Stern, der sich langsam dreht. Ein weiteres Markenzeichen des Baus ist ein Chronometer. Er setzt sich aus zahlreichen Glaskugeln zusammen und erstreckt sich über drei Etagen.

Tauentzienstraße 9-12
10789 Berlin

Gebauer Höfe

Gebauer Höfe

Die Gebauer Höfe in Berlin-Charlottenburg stellen ein circa 20.000 m² großes Fabrikareal dar, welches sich direkt an die Spree schmiegt und sich durch eine Mischnutzung auszeichnet. In dem denkmalgeschütztem Ensemble befinden sich heute Einzelhändler und unterschiedliche Dienstleistungsbetriebe. Erschaffen wurde das historische Fabrikgebäude in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die attraktive Optik der Gebäudeanlage begründet sich in seiner speziellen Gewerbearchitektur, die so typisch für das 19. Jahrhundert war. Ziegelsteine und klare Strukturen prägen das Ensemble. Erstnutzer der Räumlichkeiten war das Unternehmen Bleicherei und Maschinenfabrik Gebauer, woher sich auch der heutige Name der Anlage herleitet.

Franklinstraße 9-15a
10587 Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg. Der evangelische Kirchenbau ist Baudenkmal und Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zugleich. Im ausgehenden 19. Jahrhundert ließ ihn Kaiser Wilhelm II. zum Andenken an seinen Großvater im Neoromanikstil errichten. Damals war der Turm der Kirche mit einer Höhe von 113 m das höchste Bauwerk der Stadt. Die Kriegsunruhen des Zweiten Weltkriegs zerstörten die Kirche so stark, dass nur der Abriss des Kirchenschiffs möglich gewesen ist. Es wurde zwischen 1959 und 1963 im Stil der Moderne neu errichtet. Nur die Turmruine blieb und dient seitdem als Mahnmal gegen den Krieg. In ihr ist seit 1987 eine Gedenkhalle untergebracht.

Breitscheidplatz
10789 Berlin

Käthe-Kollwitz-Museum

Käthe-Kollwitz-Museum

Das Käthe-Kollwitz-Museum in Berlin-Charlottenburg ist dem Lebenswerk der Künstlerin gewidmet. Sie kreierte bemerkenswerte Kunstwerke, mit denen sie auf Krieg und soziale Ungerechtigkeiten aufmerksam machte. Das Museum ist im Jahr 1986 gegründet worden. Grundstock dafür war die Kollwitz-Sammlung des Museumsgründers Hans Pels-Leusden. Auf den vier Etagen des Gebäudes entdecken Besucher weltbekannte und weniger berühmte Kunstwerke von Kollwitz. Dazu gehören Plastiken, Grafiken und Zeichnungen. Hintergrundinformationen geben die Audioführungen. Im Erdgeschoss ist zudem eine Fotostrecke vorhanden, die die Museumsbesucher in das Berlin zurzeit von Käthe Kollwitz entführt. In regelmäßigen Abständen finden Schülerprojekte und Veranstaltungen statt, welche die aktuelle Bedeutung der Themen der Künstlerin betonen.

Fasanenstraße 24
10719 Berlin

Kurfürstendamm

Kurfürstendamm

Der Kurfürstendamm ist eine der berühmtesten Haupteinkaufsstraßen Deutschlands und durchzieht den Bezirk Berlin-Charlottenburg. Er führt vom Rathenauplatz bis zum Breitscheidplatz und weist eine Länge von circa 3,5 km auf. Der eigenwillige Name der Einkaufsmeile begründet sich in seiner Geschichte. Bereits im 16. Jahrhundert ist der Damm als Reitweg für den Kurfürsten Joachim II angelegt worden. Über die Jahrhunderte hat sich das Erscheinungsbild stark geändert, da nun der Fokus auf Handel und Gastronomie liegt. Insbesondere auf Höhe des Breitscheidplatzes haben sich zahlreiche Einzelhändler angesiedelt. Zwischen Gedächtniskirche und Adenauerplatz finden sich verstärkt hochpreisige Geschäfte exklusiver Marke wie Valentino und Yves Saint Laurent.

Kurfürstendamm
10707 Berlin

Lietzensee

Lietzensee

In Berlin-Charlottenburg gibt es mit dem 6,6 ha großen Lietzensee ein beliebtes innerstädtisches Ausflugsziel für Spaziergänger und Erholungssuchende. Flache Uferstellen sind nicht vorhanden und ein Baden ist nicht möglich, jedoch steht einem Sonnenbaden nichts im Wege. Der See besitzt die Form einer Sichel und ist bis zu 4 m tief. Um den See zieht sich der Lietzenseepark mit seinen Rasenflächen und Bäumen. Er hat eine Größe von gut 10 ha und ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Gartendirektor Erwin Barth gestaltet worden. Seit den 1990er-Jahren ist die Anlage denkmalgeschützt. Unweit vom See und im Park stehen diverse Denkmale und Skulpturen.

Lietzensee
14057 Berlin

Messegelände

Messegelände

Das Messegelände in Berlin-Charlottenburg ist der wichtigste Messestandort in der deutschen Hauptstadt. Über ihn thront der Funkturm. Das Gelände selbst verfügt über 160.000 m² Hallenfläche, die sich auf 26 Messehallen verteilen. Sie sind alle miteinander verknüpft, weswegen die Messebesuche trockenen Fußes von einer Halle zur nächsten gelangen. Zu dem Areal gehört ein 10.000 m² großer Sommergarten, der eine zentrale Lage hat und begrünt ist. Im Mai 2014 wurde der Messestandort durch CityCube Berlin bereichert. Dabei handelt es sich um eine multifunktional einsetzbare Messe-, Kongress- und Eventarena an der Straßenecke Jafféestraße / Messedamm. Die Halle besitzt zwei Ebenen und weist eine Fläche von 6.000 m² auf.

Messedamm 22
14055 Berlin

Museum Berggruen

Museum Berggruen

In Berlin-Charlottenburg befindet sich mit dem Museum Berggruen ein Ort, an dem herausragende Kunstwerke der klassischen Moderne ausgestellt werden. Es ist eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art weltweit und stammt von dem Kunsthändler Heinz Berggruen, der dem Museum seinen Namen gab. Die Kunstwerke sind von großen Künstlern wie Georges Braque, Pablo Picasso, Paul Klee, Alberto Giacometti und Henri Matisse gemalt und kreiert worden. Die Werke verteilen sich auf drei Etagen. Zentrum der Kunstsammlung sind 100 Exponate des weltbekannten Malers Picasso. Sie verdeutlichen seinen Facettenreichtum, da sie aus den Jahren 1897 bis hin zu 1972 stammen. Aufmerksame Kunstkenner entdecken in den Bildern Picassos Rosa und Blaue Periode sowie seine Phasen des Klassizismus und Kubismus.

Schloßstraße 1
14059 Berlin

Museum für Fotografie

Museum für Fotografie

In der Jebensstraße gegenüber vom Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin-Charlottenburg befindet sich das Museum für Fotografie. Es stellt eine Einrichtung der Staatlichen Museen Berlin dar und ist im geschichtsträchtigen Landwehr-Kasino untergebracht. Anfang September 1909 ist das Kasino in Anwesenheit von Kaiser Wilhelms II. eröffnet worden. Seine neoklassizistische Fassade ist wenig auffällig und täuscht über das prunkvolle Innere hinweg. So beherbergt das Gebäude Festsäle, ein Restaurant und Gästezimmer. Heute können Besucher in dem Museum auf 2.000 m² Wissenswertes über die Fotografie erfahren. Hauptattraktion ist die Fotosammlung der Helmut-Newton-Stiftung. Kurz vor dem Tod des Berliner Fotografen Helmut Newton gründete er 2003 selbst die Stiftung. 

Jebensstraße 2
10623 Berlin

Olympiastadion

Olympiastadion

In Berlin-Charlottenburg liegt das Olympiastadion. Es gehört zum Olympiagelände, welches einst den Namen Reichssportfeld trug. Die Bauzeit betrug nur zwei Jahre: von 1934 bis 1936. Damals ist der Bau für die Spiele der XI. Olympiade im August 1936 errichtet worden. Bis zu 100.000 Zuschauern fanden darin Platz. Heutzutage wird das Stadion vor allem als Heimspielstätte vom Fußballverein Hertha BSC genutzt. Es weist derzeit 74.475 Sitzplätze auf, von denen 38.020 auf dem Unterring und 36.455 auf dem Oberring zu finden sind. Seit 1963 trägt der Hertha BSC seine Heimspiele in dem Stadion aus. Das jährliche Finale um den DFB-Pokal wird seit 1985 in dem Gebäude ausgetragen.

Olympischer Platz 3
14053 Berlin

Savignyplatz

Savignyplatz

Ein bekannter Blockplatz in Berlin-Charlottenburg ist der Savignyplatz, der bereits 1862 in einem Bebauungsplan der Stadt aufgenommen wurde und den Namen des Juristen Friedrich Carl von Savigny trägt. Drei Straßen durchkreuzen den Blockplatz, von denen die Kantstraße die größte Straße ist. Sie teilt eine Grünanlage in zwei Hälften, deren Ursprung ins Jahr 1892 zurückgeht. 1926 ist die Anlage in einen Garten- und Erholungsplatz umgewandelt worden. Inzwischen stellt die Anlage ein Gartendenkmal dar. Zum Blockplatz gehört eine S-Bahn-Station, die eine leichte Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sicherstellt. Die zentrale Platzanlage ist gut frequentiert, denn an ihm liegen zahlreiche Restaurants und Bars.

Savignyplatz
10623 Berlin

Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg

Nach der ersten Königin Preußens – Sophie Charlotte – ist Berlins größtes Schloss benannt worden: das Schloss Charlottenburg im gleichnamigen Ortsteil Berlin-Charlottenburg. Es ist von unterschiedlichen Architekten zwischen den Jahren 1695 bis 1791 in mehreren Abschnitten im Stil des Rokoko, Barock und Klassizismus erbaut worden. Im Zweiten Weltkrieg kam es zu immensen Beschädigungen, weswegen bis 1957 ein umfangreicher Wiederaufbau stattfand. Bereits 1888 verlor es seinen Status als königliche Residenz. Heute beherbergt der Prachtbau das Schlossmuseum. Inzwischen gehört das Schloss zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt überhaupt. Teil von ihm sind der Schlosspark mit dem Belvedere, der Neue Pavillon mit einer Sammlung an romantischen Gemälden und das Mausoleum.

Spandauer Damm 10-22
14059 Berlin

Schustehruspark

Schustehruspark

In Berlin-Charlottenburg weitet sich der Schustehruspark aus, die eine der vielen grünen Oasen der Stadt ist. Sie verfügt über eine große Parkanlage mit alten Bäumen, kunstvoll angelegten Blumenbeeten und Rondellen. An der Südseite befindet sich ein Kinderspielplatz. Sobald die Dämmerung einsetzt, geht von den nostalgischen Laternen ein stimmungsvolles Licht aus. Die prachtvolle, denkmalgeschützte Parkanlage war nicht immer öffentlich zugänglich. Einst war sie Teil der Villa Oppenheim. Der Gartenarchitekt Erwin Barth hat die Grünfläche 1914 in einen öffentlichen Park verwandelt, den anfangs nur die Anwohner der Mietshäuser in der Umgebung betreten konnten. Benannt wurde die Parkanlage nach Kurt Schustehrus, der Oberbürgermeister von Charlottenburg war.

Schustehruspark
10585 Berlin

Tauentzienstraße

Tauentzienstraße

In Berlin-Charlottenburg zieht sich die circa 500 m lange Einkaufsmeile Tauentzienstraße entlang, die eine Fortsetzung des Kurfürstendamms ist. Bei ihrer Anlegung um das Jahr 1890 diente sie noch als Wohnstraße. Dies änderte sich im Jahr 1907, als an ihr mit dem Kaufhaus des Westen das größte deutsche Kaufhaus errichtet wurde. Inzwischen ist die Straße einer der Haupteinkaufsstraßen der Hauptstadt und damit eine der berühmtesten sowie teuersten Einzelhandelslagen. An ihr reihen sich nahezu ausschließlich Filialen renommierter Marken aneinander. Der Filialisierungsgrad beträgt fast 85 % und ist nur geringfügig niedriger als beim Kurfürstendamm.

Tauentzienstraße
10789 Berlin

Technische Universität Berlin

Technische Universität Berlin

Die Technische Universität Berlin – auch TU Berlin genannt – befindet sich in Berlin-Charlottenburg. An der drittgrößten der vier Berliner Universitäten studieren circa 35.600 Studenten, die sich auf 90 Studiengänge verteilen. Damit ist es gleichzeitig eine der größten Hochschulen in der Bundesrepublik. Die Historie der Uni geht zurück auf die Königlich Technischen Hochschule zu Berlin aus dem Jahr 1879. Das Hauptgebäude ist kurz vorher in den Jahren 1876 und 1877 vom deutschen Architekten Richard Lucae entworfen worden. Die Eröffnung folgte 1884. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Neugründung der Hochschule und ab 1969 wurden weitere Neuerungen vollzogen. Seit 2006 besitzt die TU auch eine internationale Ausrichtung.

Straße des 17. Juni
10623 Berlin

Theater des Westens

Theater des Westens

In der Kantstraße im Westberliner Zentrum in Berlin-Charlottenburg befindet sich das Stage Theater des Westens. Es ist eine der bedeutendsten Bühnen in Deutschland, obgleich der wilhelminische Prachtbau erst im Jahr 1896 eröffnet wurde. Zur Eröffnung Ende des 19. Jahrhunderts durften die erlesenen Besucher dem Märchen Tausend und eine Nacht lauschen. Rund 20 Jahre später wurden auf der Bühne vor allem Opern und Operetten aufgeführt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde aus dem Haus die Volksoper. Heutzutage dient das Theater vor allem zur Aufführung weltbekannter Musicals.

Kantstraße 12
10623 Berlin

Universität der Künste

Universität der Künste

Die Universität der Künste stellt mit über 3.500 Studierenden in mehr als 30 Studiengängen eine der größten Kunsthochschulen Europas dar. Die Universitätsgebäude verteilen sich auf 15 Standorte in Berlin. Zur Universität gehören vier Fakultäten: Gestaltung, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst und Zentralinstitut für Weiterbildung. Unter diesen Fakultäten werden alle künstlerischen Disziplinen sowie die dazugehörigen Wissenschaften miteinander verbunden. Entstanden ist dieser Teil der Hochschule 1975, indem die Staatliche Hochschule für Bildende Künste mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst vereint wurden. Beide Bereiche sind bereits im 19. Jahrhundert aus der Preußischen Akademie für Künste hervorgegangen. Den heutigen Namen erhielt die Universität im Jahr 2001.

Hardenbergstraße 33
10623 Berlin

Volkspark Jungfernheide

Volkspark Jungfernheide

In Berlin-Charlottenburg weitet sich der Volkspark Jungfernheide aus. Die Grünanlage wird gerne von Berlinern und Touristen besucht, denn sie verfügt über eine vielseitige Nutzung und diverse Sehenswürdigkeiten. Im Nordwesten toben sich Klein und Groß auf den Sportplätzen aus. Bereits aus dem Jahr 1956 stammt ein großflächiger Abenteuerspielplatz, der mehrmals renoviert wurde. Zu Spiel und Spaß trägt ebenfalls der Waldhochseilgarten im Südosten des Parks bei. In dem Sommermonaten kommen Sonnenhungrige in die Parkmitte, um sich an den Jungfernheideteich zu legen. Es ist ein künstlich angelegtes Gewässer mit einem Strandbad. Einen Frischwasserzufluss gibt es mit dem Nonnengrabenkanal. In die Spree fließt das Wasser aus dem Teich letztlich wieder ab. Seit 2013 ist zudem ein Gehege für Wildtiere vorhanden.

Jungfernheideweg 60
13629 Berlin

Weltkugelbrunnen

Weltkugelbrunnen

Der Weltkugelbrunnen in Berlin befindet sich im Bezirk Berlin-Charlottenburg und liegt auf dem Breitscheidplatz direkt vor dem Europacenter. Das Wasserspiel ist heute ein bekannter Treffpunkt der Berliner. Erbaut wurde die Anlage im Jahr 1983 nach einem Entwurf des Bildhauers Joachim Schmettau. Der Künstler konzipierte einen Entwurf aus diversen behauenen Blöcken, die aus rotem Granit bestehen. Der Wasserlauf des Brunnens ist aus Bronze gefertigt. Er zeigt fünft Szenen: Alm, Gebirge, Nixen, Mülldeponie und Stadtlandschaft. Auf der Brunnenanlage sind weitere Springbrunnen, Wasserspiele und Fontänen installiert. Der Name des Brunnes wird an seiner Form ersichtlich: Er stellt eine Weltkugel dar, die Schriftzeichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen präsentiert. Eine Treppenanlage umgibt das Wasserbecken.

Breitscheidplatz
10789 Berlin