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Berlin-Mitte


Berlin-Mitte
Bezirk

Der belebte Bezirk Berlin-Mitte liegt, wie der Name verrät, im Zentrum und somit im Herzen Berlins. Kein anderer Berliner Bezirk hat sich in den vergangenen Jahren so stark gewandelt wie Berlin-Mitte. Hochmoderne Stadtquartiere sind harmonisch innerhalb historischer Stadtteile in direkter Nachbarschaft zu historischen Bauten gewachsen und entstanden. Berlin-Mitte steht heute mit seinen angesagten Clubs und Bars, Luxusrestaurants, Hochkultur und Geschichte für pures und unverfälschtes Stadtleben in der Metropole. Berlins bekannteste Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Museumsinsel mit ihren renommierten Museen, der Prachtboulevard Unter den Linden und die Friedrichstraße ziehen jährlich Millionen von Touristen an.

Alexanderplatz

Alexanderplatz

In Berlin-Mitte liegt mit dem Alexanderplatz der größte Platz der Bundesrepublik. Er ist nach dem Zar Alexander I. benannt. Er besuchte im Jahr 1805 die Hauptstadt des einstigen Königreiches Preußen. Schon damals war es ein belebter Platz, woran sich bis heute nichts geändert hat. An ihm schmiegen sich gastronomische Betriebe, Geschäfte und Kinos. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind vom Platz zu Fuß zu erreichen. Darüber hinaus stellt er einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im östlichen Teil Berlins dar. Von dort fahren Straßenbahnen, S-Bahnen, Busse, U-Bahnen und Regionalzüge ab. Diese Bedeutung für die Verkehrsinfrastruktur erhielt der Platz bereits im Jahr 1882, als hier ein Fernbahnhof entstand.

Alexanderplatz
10178 Berlin

Berliner Dom

Berliner Dom

In Berlin-Mitte thront der imposante Berliner Dom, der aufgrund seiner Kuppel sofort ins Auge sticht. Erbaut wurde der Kirchenbau im barock beeinflussten italienischen Hochrenaissance-Stil in den Jahren 1894 bis 1905 unter Kaiser Wilhelm II. Die Historie des Prachtbaus geht jedoch ins Mittelalter zurück. Über die Jahrhunderte hinweg kam es immer wieder zu umfangreichen Umbauten der Kirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sich für einen Abriss des alten Doms entschieden, um einen neuen entstehen zu lassen. Heute finden in den heiligen Räumlichkeiten vor allem Taufen und Hochzeiten statt. Besucher staunen nicht nur über den Dom an sich, sondern auch über seine Predigtkirche, das kaiserliche Treppenhaus und die Hohenzollerngruft.

Am Lustgarten
10178 Berlin

Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte ist eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Es ist mit 368 m das höchste öffentlich zugängliche Bauwerk in Europa. Zahlreiche Besucher strömen jedes Jahr dorthin, um von der Aussichtsplattform einen hervorragenden Blick über die komplette Metropole zu genießen. Dort oben befinden sich ebenfalls eine Panoramabar und ein Drehrestaurant. Letzteres dreht sich in einer Stunde um die eigene Achse. Erbaut wurde das Gebäude innerhalb von vier Jahren bereits zu DDR-Zeiten. Einweihung war am 3. Oktober 1969. Einstiger DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht sah in dem Turm das Symbol für die Überlegenheit der sozialistischen Gesellschaft. Im Osten würden die Menschen an einer besseren Zukunft bauen.

Panoramastraße 1a
10178 Berlin

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor in Berlin-Mitte zählt zu den berühmtesten Wahrzeichen der Hauptstadt und ist zugleich ein deutsches Nationalsymbol. Mit ihm sind zahlreiche historische Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts verknüpft. Erbaut wurde das frühklassizistische Triumphtor in den Jahren 1789 bis 1793 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. Die Entwürfe für den Bau lieferte Carl Gotthard Langhans. Die Skulptur, die das Tor krönt, stammt vom Bildhauer Johann Gottfried Schadow. Kein anderes der insgesamt 18 Stadttore der Metropole ist noch erhalten – nur dieses mit seiner Quadriga. Bei seiner Gestaltung ist sich deutlich sichtbar an griechischen und römischen Vorbildern orientiert worden.

Pariser Platz
10117 Berlin

Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie

Einer der bekanntesten Grenzübergänge in Berlin war der Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte. Er hat zwischen 1961 und 1990 Ost und West miteinander verbunden. Errichtet wurde der Kontrollpunkt im August des Jahres 1961 von den West-Alliierten im Rahmen des Mauerbaus. Mit dem Checkpoint sollte sichergestellt werden, dass Angehörige des Militärpersonals weiterhin die Sektorengrenzen überschreiten könnten. Das war nicht immer ganz einfach und stets aufwendig, da Registrierungen und Belehrungen erforderlich waren. Heute ist der Grenzübergang einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Gern positionieren sich Urlauber vor der Kontrollbaracke, dem Schlagbaum, der Flagge und den Sandsäcken, die dem Originalplatz nachempfunden wurden. Auch in bekannten Spionage-Filmen wie James Bonds Octopussy diente der Platz als Drehort.

Friedrichstraße 43-45
10117 Berlin

Engelbecken

Engelbecken

Zwischen Berlin-Mitte und Berlin-Kreuzberg befindet sich am einstigen Mauerverlauf das sogenannte Engelbecken, bei dem es sich einst um einen Kanal zwischen dem Landwehrkanal und der Spree handelte. Dann ist das Becken zugeschüttet worden. Heute erhebt sich dort ein architektonisches Ensemble, welches sich am besten vom Oranienplatz aus erkunden lässt. Eine gepflegte Parkanlage, in der vereinzelt im Frühling und Sommer Blüten sprießen, ebnet den Weg zum Engelbecken-Ensemble mit seinen insgesamt 16 hohen Wasserfontänen. Im Hintergrund ist die imposante St. Michaels Kirche zu entdecken, deren Eröffnung ins Jahr 1859 zurückgeht. Engelbecken-Ensemble und Kirche sind damit zwei weitere Sehenswürdigkeiten, die ein Stück Berliner Geschichte erzählen.

Engelbecken
10179 Berlin

Friedrichstadtpalast

Friedrichstadtpalast

In Berlin-Mitte begeistert der Friedrichstadtpalast seit 1984 mit seinen Theateraufführungen. Es ist ein Revuetheater, welches über eine moderne Bühnentechnik verfügt und inzwischen zu den führenden Bühnen Europas gehört. Die Aufführungen zeichnen sich durch aufwendige Kostüme, kreative Choreographen und opulente Bühnenbilder aus. Bis zu 1.900 Personen finden in dem Theater Platz, wodurch es zum größten Revuetheater Europas wird. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass auf der Bühne die längste Girl-Reihe der Welt zu bewundern ist. Zu der Girl-Reihe kommen noch Tänzer, die gemeinsam mit den Tänzerinnen ein Ensemble aus 60 Performern bilden. Um solch eine große Show zu realisieren, sind weitere 240 Personen hinter der Bühne erforderlich. Sie arbeiten in der Verwaltung oder kümmern sich um Kulissen, Beleuchtung, Musik und Ton.

Friedrichstraße 107
10117 Berlin

Friedrichstrasse

Friedrichstrasse

In Berlin-Mitte zieht sich eine Nord-Süd-Achse durch die Hauptstadt, die den Namen Friedrichstrasse trägt. Die schnurgerade Straße hat nach dem Fall der Berliner Mauer eine wahre Wende erlebt. Sie blühte zu einer Einkaufsstraße auf, die von Urlaubern ebenso frequentiert wird wie von den Berlinern selbst. Vermutlich der bedeutendste Ankerladen der Einkaufsmeile ist das französische Kaufhaus Galeries Lafayette, welcher an der Ecke Französische Straße liegt. Besonders bemerkenswert ist zudem das Berliner Ensemble, welches zu den wichtigsten deutschen Theaterbühnen gehört. Dort wirkte auch der weltbekannte Dramatiker Bertolt Brecht. Angelegt wurde die 3,3 km lange Straße bereits im 17. Jahrhundert. Benannt wurde sie nach Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg.

Friedrichstrasse
10117 Berlin

Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer in Berlin-Mitte erinnert an ein bedeutendes Stück deutscher Nachkriegsgeschichte: der Teilung Berlins durch eine hohe Mauer sowie die Todesopfer an der Mauer. Das international berühmte Denkmal verfügte anfangs über eine Länge von 70 m, bei denen es sich um ein Originalteilstück der einstigen Grenzanlagen zwischen Ost und West handelte. Es ist im Jahr 1998 an der Bernauer Straße wieder errichtet worden. Inzwischen gab es eine Erweiterung der Gedenkstätte, weswegen sie heute eine Gesamtlänge von 1,4 km hat und sich über den einstigen Grenzstreifen zieht. Neben dem Denkmal gibt es eine Kapelle der Versöhnung, eine Außenausstellung, das Fenster des Gedenkens, das Dokumentationszentrum Berliner Mauer und das Besucherzentrum. 

Bernauer Str. 111
13355 Berlin

Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt

In Berlin-Mitte befindet sich der Gendarmenmarkt, der im Rahmen einer Stadterweiterung im Jahr 1688 angelegt wurde. Während des Zweiten Weltkrieg kam es zu massiven Zerstörungen. Zwischen 1976 bis 1993 ist er renoviert worden. Auf dem 3,3 ha großem Platz sind das Konzerthaus von Karl Friedrich Schinkel, welches einst ein Schauspielhaus war, sowie der Deutsche und Französische Dom von Carl von Gontard. Anfangs hieß der Platz Esplanade. Im Anschluss wurde er Lindenmarkt, Friedrichstädtischer Markt und Neuer Markt genannt. Den jetzigen Namen erhielt er im ausgehenden 18. Jahrhundert. Er begründet sich in dem Garderegiment „Gens d´armes“, welches dort zwischen 1736 bis 1782 seine Wache und Ställe hatte.

Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Hackescher Markt

Hackescher Markt

Der Hackesche Markt ist ein Kreativzentrum in Berlin-Mitte zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz. Dort finden sich Boutiquen mit Schuhen und Mode, Geschäfte bekannter Designer und Flagship-Stores internationaler Labels. Sowohl Berliner als auch Urlauber flanieren gern durch die Straße des Zentrums, gehen Einkaufen oder genießen das gastronomische Angebot in den Cafés. Den heutigen Status als Szene-Viertel hatte dieser Teil Berlins nicht immer. Nach der Wende 1989 kam es zu großräumigen Sanierungen und Renovierungen im Viertel, da es dort zahlreiche Baulücken gab. Es dauert nur wenige Jahre, dann siedelten sich schon Designer, Künstler und Kreative mit ihren Werkstätten an. Das kreative Potenzial gab den Auftakt für das quirlige Szene-Viertel inmitten Berlins.

Hackescher Markt
10178 Berlin

Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Mahnmal

Das berühmte Holocaust-Mahnmal ist ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas und befindet sich in Berlin-Mitte. Es ist 2005 eröffnet worden und liegt in unmittelbarer Nähe zur Brandenburger Tor, wodurch es zusätzlich an Bedeutung gewinnt. Es setzt sich aus einem wellenförmigen Feld mit insgesamt 2.711 Betonsteinen zusammen. Die verschieden hohen Säulen bilden eine Art Labyrinth, sodass der Besucher automatisch kurz die Orientierung verliert. Dies ist bewusst gewählt, um sich noch intensiver mit dem Mahnmal und dem Thema auseinanderzusetzen. Unter dem Denkmal befindet sich der Ort der Informationen. Er weist Themenräume auf, welche sich alle mit den Verbrechen der Nazizeit beschäftigen.

Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin

Humboldt-Universität

Humboldt-Universität

In Berlin-Mitte befinden sich Teile der renommierten Humboldt-Universität, an der inklusive der Charité rund 44.000 Studenten eingeschrieben sind. Sie ist bereits 1809 gegründet worden. Der Lehrbetrieb startete rund ein Jahr später. Es ist die älteste und größte Hochschule der Hauptstadt. In der Nachkriegszeit erfolgte eine Umbenennung der Uni nach den preußischen Wissenschaftlern Wilhelm und Alexander von Humboldt. Hauptsitz der Uni ist im Palais des Prinzen Heinrich. Der Prachtbau stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ist im Barockstil gehalten. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten die Alliierten das Gebäude stark. Dank aufwendiger, originalgetreuer Sanierungsarbeiten in den Nachkriegsjahren erstrahlt es erneut in voller Pracht.

Unter den Linden 6
10117 Berlin

Monbijoupark

Monbijoupark

Eine grüne Oase in Berlin-Mitte ist der Monbijoupark in der Spandauer Vorstadt. Er hat eine Größe von circa 4 ha und ist ein beliebter Ort, um eine Pause von der quirligen Hauptstadt zu nehmen. Er verfügt über große Grünflächen, die zum Sonnenbaden und Picknicken einladen. Große Bäume spenden Schatten. Darüber hinaus befindet sich im vorderen Teil des Parks ein Freibad für Kinder. Auch eine Fitnessfläche und ein Spielplatz machen den Park attraktiv. Die Strandbar ist ein begehrter Ort, um ein kühles Getränk zu genießen. Bei so vielen Annehmlichkeiten verwundert es nicht, dass der Parkname übersetzt „Mein Schmuckstück“ heißt. Dies begründet sich allerdings in dem Rokoko-Schloss Monbijou, welches einst dort stand und im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Monbijoupark
10178 Berlin

Museum für Naturkunde

Museum für Naturkunde

1889 ist das Museum für Naturkunde in Berlin-Mitte eröffnet worden. Es ermöglicht einen Interessanten Einblick in die Natur, die zahlreichen verschiedenen Lebensformen auf der Erde und die Evolution an sich. Erwachsene und Kinder haben die Möglichkeit, sich Vogelpräparate, Urzeittiere und auch den Eisbären Knut anzusehen. Sehr lehrreich ist die Darstellung der Entstehungsgeschichte des Universums, die offenbart, woher alles Leben stammt. Besonders hervorzuheben ist zudem ein Skelett des imposanten Brachiosaurus brancai. Mit einer Höhe von 13,27 m ist es das größte Dinoskelett auf der Welt. Die Sammlung des Museums umfasst insgesamt 30 Millionen Objekte, wodurch sie eine der bedeutendsten ihres Fachbereichs überhaupt ist.

Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Museumsinsel

Museumsinsel

Auf der nördlichen Seite der Spreeinsel in Berlin-Mitte liegt einer der bemerkenswertesten Museumskomplexe innerhalb Europas: die Museumsinsel. Das Ensemble ist 1999 auf die UNESCO-Liste der Weltkulturerbe aufgenommen worden. Die Bauten selbst sind deutlich älter. In einem Zeitraum von 100 Jahren entstand bis zum Jahr 1930 ein Gebäudeensemble, welches den Entwürfen von fünf Architekten entspricht. Seit den 1990er-Jahren ist es Schritt für Schritt restauriert und durch ein Empfangsgebäude ergänzt worden. Wer sich für die Ausstellungen in den Museen Zeit nimmt, der kann dort Tage verbringen. So gehören zum Komplex das Alte Museum mit Antikensammlung, das Neue Museum mit Ägyptischer Ausstellung, die Alte Nationalgalerie mit wertvollen Kunstwerken, das Bode-Museum mit weiteren Kunstwerken, das Pergamonmuseum mit archäologischen Fundstücken und die James-Simon-Galerie.

Museumsinsel
10178 Berlin

Pariser Platz

Pariser Platz

Im Jahr 1734 ist im Rahmen einer barocken Stadterweiterung in Berlin-Mitte am Ende der Straße Unter den Linden der Pariser Platz angelegt worden. An ihm schmiegt sich das Brandenburger Tor von Carl Gotthard Langhans. Zu Beginn war der Platz lediglich mit dem Adelspalais sowie eleganten Stadthäusern der adligen Gesellschaft bebaut. Da er eine viereckige Form hat, wurde der Quarree genannt. Über die Jahrhunderte hinweg kam es zu weiteren Bebauungen am Platz, die letztlich auch zum heutigen Namen des Ortes führte. Im Zweiten Weltkrieg ist er massiv zerstört worden. Nach und nach wurde er erneut aufgebaut. Jetzt erstrahlt er in einem neuen Glanz.

Pariser Platz
10117 Berlin