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Berlin-Tiergarten


Berlin-Tiergarten
Bezirk

Berlin-Tiergarten liegt zentral in Berlin und gliedert sich in die Ortsteile Tiergarten, Hansaviertel und Moabit. Namensgeber des Bezirks war der gleichnamige Tiergarten, eine riesige Parkanlage im Herzen Berlins, die auch zu Recht die grüne Lunge Berlins genannt wird. Multikulturelle Kieze in Moabit mit Großstadtflair treffen auf weitläufige und gediegene Quartiere im Hansaviertel und Tiergarten. Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem Reichstag, der Siegessäule oder dem Schloß Bellevue ist Berlin-Tiergarten einer der größten touristischen Anlaufpunkte der Hauptstadt. Der Tiergarten mit einer Fläche von 210 ha ist die größte gestaltete Parkanlage Berlins. Die Parkanlage zieht damals wie heute Berliner und Nicht-Berliner dorthin, um sich vom urbanen Trubel der Metropole zu erholen.

Aquarium Berlin

Aquarium Berlin

Neben dem Zoologischen Garten und damit im Bezirk Berlin-Tiergarten befindet sich das Aquarium Berlin. Seine Geschichte geht bis ins Jahr 1913 zurück. Damals wuchs es rasch zu einem der weltweit größten Aquarien heran. Im Zweiten Weltkrieg ist es nahezu komplett zerstört worden. Erst nach einem umfangreichen Wiederaufbau, Sanierungen und Erweiterungen ist es wieder voll funktionsfähig. Heute beherbergt es Süßwasser- und Meerestiere sowie Reptilien, Amphibien und Insekten. Aufgrund der dichten räumlichen Lage können Besucher Einzeltickets kaufen oder sich für ein Kombiticket entscheiden, welches einen Zoobesuch inkludiert. Beide Bauten stehen unter Denkmalschutz und werden als gemeinnützige und börsennotierte Aktiengesellschaft geführt.

Budapester Str. 32
10787 Berlin

Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Berliner Philharmonie mit ihrer goldenen Fassadenverkleidung ist ein Konzerthaus in Berlin-Tiergarten. Es gehört zu den wichtigsten Konzertsälen der Hauptstadt und ist gleichzeitig die Heimstätte der Berliner Philharmoniker. Grundsteinlegung für den Bau von Hans Scharoun war im September 1960. Damit ist es der erste Bau des in der Nachkriegsepoche geplanten Kulturforums. Rund drei Jahre später war bereits die Eröffnungsfeier des errichteten Bau. Das Eröffnungskonzert erfolgte unter dem österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan. Seit diesem Zeitpunkt spielen in dem Konzertgebäude die 1882 gegründeten Berliner Philharmoniker, welche zu den bedeutendsten Orchester weltweit gehören.

Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin

Buchstabenmuseum

Buchstabenmuseum

In Berlin-Tiergarten beim Bahnhof Bellevue befindet sich das Buchstabenmuseum. Dahinter verbirgt sich ein Museumsprojekt, welches ins Leben gerufen wurde, um spannende typografische Objekte aus dem öffentlichen Raum aufzubewahren und auszustellen. Die Gründung geht ins Jahr 2005 zurück. Im Museum sind mehr als 350 Buchstaben und Schriftzüge untergebracht. Einige von ihnen erreichen eine beachtliche Höhe von 2,5 m und ein Gewicht von 100 kg. Zu jedem der Ausstellungsstücke werden Detailinformationen aufgeführt, um die interessante Historie zum Objekt zu erfahren. Zu den bemerkenswertesten Stücken zählen das Logo des Warenhauses „Hertie“ und der Schriftzug „Zierfische“ eines einstigen Zoo- und Aquaristikgeschäfts. Letztgenanntes Ausstellungsstück stammt aus dem Jahr 1957 und war bis 2009 fester Bestandteil des Straßenbildes am Frankfurter Tor.

Stadtbahnbogen 424
10557 Berlin

Bundeskanzleramt

Bundeskanzleramt

Das Bundeskanzleramt in Berlin-Tiergarten ist der Sitz der gleichnamigen Bundesbehörde. Es verfügt über eine Grundfläche von circa 19.000 m² und hat eine Höhe von bis zu 36 m. Zwischen 1997 und 2001 ist dieser Bau im Stile der Postmoderne nach einem Entwurf von Charlotte Frank und Axel Schultes entstanden. Er ist Teil einer Baugruppe im Spreebogen in der Willy-Brandt-Straße 1. Besonders bemerkenswert ist die offene, transparente Bauweise sowie die imposante Größe. Das Gebäude ist achtmal größer als das Weiße Haus und weltweit das größte Regierungshauptquartier. Es weist einen Mittelbau mit insgesamt neun Geschossen und einem Leitungsgebäude auf. Am Bau sitzen ferner langgestreckte Flügel. Wahrzeichen des Bauwerks ist sein 18 m hoher Halbkreis, der den oberen Teil der Fassade ausmacht.

Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Cafe am neuen See

Cafe am neuen See

In Berlin-Tiergarten im Großen Tiergarten liegt das Restaurant Café am neuen See. Es schmiegt sich an die Wasserfläche, auf der Bootstouren möglich sind. Eingerahmt wird das Landhaus von hohen Bäumen. Im Außenbereich des Cafés lädt im Sommer ein Biergarten zum Verweilen ein. In den übrigen Jahreszeiten sind die aufwendig gestalteten Innenräume der Gaststätte ein Ort, um in Ruhe internationale Gerichte zu genießen. Bemerkenswert ist, dass das Café eine lange Historie hat. Es ist bereits 1896 gegründet worden, damit Berliner und Besucher dort etwas trinken und essen können. Damals wie heute sorgen Kaminöfen an kühlen Tagen für eine wohlige Wärme in den Innenräumen.

Lichtensteinallee 2
10787 Berlin

Classic Remise

Classic Remise

In einem wilhelminischen Straßendepot in Berlin-Tiergarten gibt es mit Classic Remise eine Sehenswürdigkeit für Autofans und Liebhaber der Industriearchitektur. In den aufwendig restaurierten Räumen lassen sich Oldtimer und Liebhaberautos bestaunen. Darüber hinaus gibt es originelle, vielseitige Ladengeschäfte, in denen unter anderem Modellautos, klassische Bekleidung, Ersatzteile und vieles mehr erhältlich sind. Zur Mischnutzung der Hallen gehören darüber hinaus eine gehobene Gastronomie und Eventflächen. Die Eröffnung dieses Projekts geht auf das Jahr 2003 zurück. Die Räumlichkeiten stammen bereits aus dem Jahr 1899. In den 1920er-Jahren erfolgte ein umfangreicher Umbau. Lange Zeit stand das Gebäude leer, bis es für den heutigen Betrieb umfassend restauriert wurde.

Wiebestraße 36-37
10553 Berlin

Englischer Garten

Englischer Garten

Im Ortsteil Berlin-Tiergarten jenseits der Altonaer Straße befindet sich der Englische Garten im großen Tiergarten. Die kunstvolle Gartenanlage ist ein Geschenk der britischen Besatzungsmacht, welches von Willy Alverdes entworfen wurde. Der deutsche Gartenarchitekt nutzte gekonnt die bereits vorhandene Topografie des Grundstücks. Besonders deutlich wird dies an einer zwei Meter tiefen Mulde, die zum Teich mit zwei Inseln wurde. Heute ist das Teehaus das Herzstück der rund 40.000 m² großen Gartenanlage. Weitere Charakteristika des Gartens sind seine Wildblumen, Rasenflächen, Sträucher, Bäume und Stauden. Während einige sorgsam angelegt sind, bilden andere einen Naturgarten. Auf Wunsch der britischen Besatzungsmacht ist bei Anlegung der Gartenfläche ein Steingarten erschaffen worden, an dem eine Rhododendronpflanzung gedeiht.

Altonaer Str. 2
10557 Berlin

Gaslaternen-Freilichtmuseum

Gaslaternen-Freilichtmuseum

Das Gaslaternen-Freilichtmuseum in Berlin-Tiergarten unweit von der gleichnamigen S-Bahn-Station ist eine ständige Ausstellung von historischen Laternen mit Gasbetrieb. Dieses Museum unter freiem Himmel ist bereits 1978 ins Leben gerufen worden. Der Grund dafür war, die Gaslaternen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Anfangs konnten Besucher nur 31 Laternen bewundern. Heute sind es 90 alte Laternen, die alle von Mitarbeitern des Deutschen Technikmuseum betreut werden. Um mehr Informationen über die Laternen zu erhalten, stehen Übersichtstafeln aus. Sie weisen unter anderem darauf hin, woher die Laternen stammen. Zur Sammlung gehören Gaslaternen aus ganz Europa. Das älteste Modell ist aus Berlin und wird auf das Jahr 1826 datiert.

Straße des 17. Juni 17
10557 Berlin

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist eine Bildungsstätte und ein Denkmal gleichermaßen. Es erinnert an den gesamten Widerstand in Deutschland gegen den Nationalsozialismus. Bildungsstätte und Mahnmal befinden sich an der Berliner Stauffenbergstraße im Bendlerblock in Berlin-Tiergarten. Neben der Gedenkstätte hat seit dem Jahr 1993 das Bundesministerium der Verteidigung einen weiteren Dienstsitz. Die Gründung der Gedenkstätte geht ins Jahr 1952 zurück. Im Rahmen unterschiedlicher Initiativen ist der Bereich fortwährend erweitert, umgestaltet und ausgebaut worden. Besonders ins Auge sticht das Ehrenmal aus dem Jahr 1953, welches vom Bildhauer Richard Scheibe erschaffen wurde. Es stellt eine Bronzefigur eines nackten jungen Mannes mit gebundenen Händen dar.

Stauffenbergstraße 13
10785 Berlin

Großer Tiergarten

Großer Tiergarten

Großer Tiergarten in Berlin-Tiergarten im ist mit rund 210 Hektar der größte gestaltete Park der Stadt und zugleich seine älteste öffentliche Parkanlage. Seine Geschichte geht bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück, als ein Tiergarten zum Jagen errichtet wurde. Die heutige Grünfläche ist Friedrich den Großen zu verdanken, der die Jagd nicht mochte. Deswegen gab er einem Architekten im Jahr 1742 den Auftrag, diese Fläche in einen öffentlichen Lustgarten zu verwandeln. Im schmückenden Barockstil ließ er den Park herrichten, wodurch er rasch zum Anziehungspunkt der Bevölkerung wurde. Damals wie heute zieht es die Menschen dorthin, um sich in der grünen Lunge Berlins vom urbanen Trubel zu erholen.

Straße des 17. Juni
10785 Berlin

Hansaplatz

Hansaplatz

In Berlin-Tiergarten gibt es seit dem 19. Jahrhundert den Hansaplatz. Er ist das Zentrum des Hansaviertels, wo sich folgende Straßen kreuzen: Lessingstraße, Klopstockstraße und Altonaer Straße. An Berühmtheit gewann der Platz in der Vorkriegszeit, als dort eine Neurologische Klinik errichtet wurde. Dann in den 1950er-Jahren kam es zu einer Neugestaltung. Eine Mustersiedlung wurde angelegt, die im Stil der Klassischen Moderne gehalten ist. Die Besonderheit der dortigen Bebauung inklusive der Gartenanlagen drückt sich auch in dem Denkmalschutz aus, unter den das Viertel 1995 gestellt wurde. Seit 2006 finden Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen statt, die sich an dem Original orientieren.

Hansaplatz
10557 Berlin

Hansaviertel

Hansaviertel

Mit dem Hansaviertel gibt es in Berlin-Tiergarten ein außergewöhnliches Quartier. Es ist das Resultat eines Städtebauwettbewerbs, der in die 1950er-Jahre zurückgeht. Der damalige Entwurf war ein Kontrast zu der sonstigen geschlossenen Blockbebauung. In der Nachkriegszeit waren aufgelockerte Strukturen sowie fließende Übergänge gefragt. 53 Architekten aus der ganzen Welt durften 45 Objekte kreieren. Davon sind letztlich 35 realisiert worden. Bis heute ist das Ensemble ein Musterbeispiel für die moderne Stadtplanung und Architektur in den Jahren nach dem Krieg. Die Bauten in dem Viertel weisen einen Mischnutzung auf. So sind um das Zentrum des Hansaplatzes Läden, ein Kino bzw. Theater, ein Kindergarten und eine Bibliothek untergebracht. Sogar eine Kirche ist vorhanden. Darüber hinaus hat hier der soziale Wohnungsbau Raum gefunden.

Hansaviertel
10557 Berlin

Hauptbahnhof Berlin

Hauptbahnhof Berlin

Hauptbahnhof Berlin in Berlin-Tiergarten ist der bedeutendste Personenverkehrsbahnhof der Hauptstadt. Gleichzeitig ist es der größte Turmbahnhof innerhalb Europas. Täglich passieren ihn rund 300.000 Reisende und Besucher. Bezüglich der Lage im Netz handelt es sich um einen Kreuzungsbahnhof mit insgesamt 14 Bahnsteiggleisen für den Personenfernverkehr sowie Personennahverkehr. Erbaut wurde der Bahnhof inklusive seiner Anschlussbauten zwischen den Jahren 1995 und 2006. Der Entwurf stammt von Meinhard v. Gerkan (gmp), der einer der berühmtesten Architekten der Bundesrepublik und der Welt ist. Ein Jahr nach der Eröffnung erhielt der Bahnhof die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres“ vom Verband „Allianz pro Schiene“. Für das Design des Baus gab es den Brunel Awards.

Europaplatz 1
10557 Berlin

Haus der Kulturen der Welt

Haus der Kulturen der Welt

Im Baustile der Moderne ist von 1956 bis 1957 ein Gebäude in Berlin-Tiergarten entstanden, in dem heute das 1989 gegründete Haus der Kulturen der Welt untergebracht ist. Es dient als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst von allen Teilen des Globus. Gleichzeitig wird die Einrichtung als Forum für tagesaktuelle Entwicklungen genutzt. Nicht-europäische Gesellschaften und Kulturen werden im Besonderen berücksichtigt. Dargestellte Kunstformen sind vor allem Theater, Tanz, Film, Ausstellung, Literatur und Performance. Die Grenzen dabei verwischen häufig, wodurch ein exzeptioneller Anreiz geschaffen wird. Ziehen diese Veranstaltungen vornehmlich Erwachsene an, gibt es jedes Jahr zudem ein Programm speziell für Heranwachsende. Im Februar findet zur Zeit der Berlinale die Kinderfilmreihe statt, die zahllose junge Filmfans in den großen Saal zieht.

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Landwehrkanal

Landwehrkanal

Durch den Ortsteil Berlin-Tiergarten erstreckt sich ein Teil des elf Kilometer langen Landwehrkanals. Diese Bundeswasserstraße beginnt bei der Spree in Berlin-Kreuzberg und endet bei der Spree in Berlin-Charlottenburg. Das Gewässer mit seinen begrünten Ufern zieht sich wie ein grünes Band durch die Innenstadtbereiche. Es zählt bereits seit dem 19. Jahrhundert zum Stadtbild der heutigen Metropole und ist zwischen 2009 und 2014 saniert sowie ausgebaut worden. An vielen Bereichen des Kanals finden sich Uferpromenaden und breite Alleen, die Anwohner und Urlauber gleichsam anziehen. Sie eignen sich zum Relaxen, Jogging und Spazieren gehen. In der unmittelbaren Nähe einiger Uferzonen haben sich Cafés, Bars und Restaurants angesiedelt, die zum Verweilen einladen.

Landwehrkanal
Berlin

Luiseninsel

Luiseninsel

Im Großen Tiergarten im Ortsteil Berlin-Tiergarten begeistert Anwohner wie Besucher die Luiseninsel. Es ist eine künstlich aufgeschüttete Insel und kunstvoll gestaltete Anlage in einem Wasserzug des Parks. Das zentrale Element der Anlage ist ein Denkmal der Königin Luise, welches 1880 eingeweiht wurde. Über die vielen Jahrzehnte hinweg kam es zu Beschädigungen an dem Denkmal sowie an der gärtnerischen Schmuckanlage. Erst 1987 im Zuge der 750-Jahr-Feier Berlins fand eine Wiederherstellung der kompletten gärtnerischen Anlage nach den ursprünglichen Plänen statt. Sogar die Schutz- und Schmuckgitter der einstigen Entwürfen wurden rekonstruiert. Das Denkmal der Königin Luise ist 2013 restauriert worden und thront seitdem wieder auf der Insel.

Im Tiergarten
10785 Berlin

Moabiter Werder

Moabiter Werder

Hinter dem Moabiter Werder Areal verbirgt sich ein bebautes Gebiet in Berlin-Tiergarten. Es zieht sich am Nordufer der Spree entlang. Die Historie des Geländes ist lang und gut belegt. So ist es bereits seit dem 13. Jahrhundert Eigentum der Metropole. Mitte des 17. Jahrhunderts vergrößerte Kurfürst Friedrich Wilhelm I. dort sein Jagdgebiet. In den folgenden Jahrhunderten kam es zu zahlreichen Umnutzungen. Sogar Spargel wuchs dort einst. Heute ist das Areal von den Wohngebäuden für Bundestagsabgeordnete und Bedienstete des Bundes Berlin geprägt. Weitere bedeutende Bauten sind der Neubau des Innenministeriums – gebaut 2010 bis 2014 –, eine Polizei- und Feuerwehrwache sowie eine Schule. Zudem wird das Gebiet durch Gastronomiebetriebe und Parkanlagen aufgewertet.

Moabiter Werder
10557 Berlin

Moltkebrücke

Moltkebrücke

Über die Spree in Berlin-Tiergarten führt die 78 m lange Moltkebrücke. Sie kann von Fußgängern und Autofahrern gleichsam genutzt werden. Die tragende Stahlkonstruktion auf Pfeilern aus Stahl ist mit rotem Sandstein verblendet worden. Direkt am südwestlichen Ende der Brücke weitet sich das Areal des Bundeskanzleramtes aus. Entworfen wurde die Brücke von Helmuth von Moltke, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Chef des Preußischen Generalstabes war. Unter der Leitung von dem Architekten Otto Stahn ist sie zwischen 1886 und 1891 erbaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen erforderlich. Inzwischen steht die Brücke unter Denkmalschutz.

Moltkebrücke
10557 Berlin

Museum für Gegenwart

Museum für Gegenwart

Das Museum für Gegenwart ist in einem einstigen Bahnhofsgebäude in Berlin-Tiergarten untergebracht und begeistert durch einen umfangreiche Sammlung der Gegenwartskunst aus der ganzen Welt. Besucher können sich in dem Museum so einen Eindruck von den Kunsttrends von den 1960er-Jahren bis hin zur heutigen Zeit machen. Vertreten ist die Malerei ebenso wie Fotografie, Objektkunst und Medienkunst. Die Exponate namhafter Künstler verteilen sich auf eine Fläche von 13.000 m². Besonders sehenswert sind die Kleihueshalle mit ihrem weltbekannten Mao-Porträt von Andy Warhol sowie die Schwarzweiß-Fotoserien von Bernd und Hilla Becher. Ein Publikumsmagnet ist die Skulpturengruppe „Das Ende des 20. Jahrhunderts“ von Joseph Beuys. Nicht nur Kinder fasziniert das Werk „Mohn und Gedächtnis“ von Anselm Kiefer. Hierbei handelt es sich um ein aus Blei zusammengebauten Düsenjet.

Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

Neue Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum in Berlin-Tiergarten ist ein Museum für moderne Kunst. Die Ausstellungsstücke sind in einem Bau beherbergt, der von Ludwig Mies von der Rohe stammt und ein Beispiel für die Klassische Moderne ist. Die Eröffnung des Gebäudes war 1968. Ab 2015 finden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Gebäude statt, deren Dauer sich auf fünf Jahre belaufen. In dem Museum befinden sich unterschiedliche Sammlungen mit den Schwerpunkten Kubismus, Surrealismus, Expressionismus und Bauhaus. Es sind Kunstwerke von Gris, Picasso, Leger und Laurens zu bestaunen, die die die Entwicklung der kubistischen Kunst veranschauliche. Weitere herausragende Kunstwerke sind Arbeiten von Künstlern wie Kirchner, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka. 

Potsdamer Straße 50
10785 Berlin

Neuer See

Neuer See

Im ausgehenden 17. Jahrhundert ließ Kurfürst Friedrich III. ein einstiges Jagdrevier in einen Lustpark umwandeln: den Großen Tiergarten mit seinen 210 Hektar. Zu dem englischen Landschaftspark mit seinen hohen Bäumen, Wasserläufen und Rasenflächen gehört die Parkattraktion Neuer See. Er befindet sich im Südwesten des Parks und ist seit seiner Anlegung ein Anziehungspunkt für Spaziergänger sowie Erholungssuchende. Er ist mit dem öffentlichen Verkehrsmittel leicht zu erreichen, denn in seiner Nähe ist die S-Bahn-Station Berlin-Tiergarten. Neben Picknicken auf Grünflächen und einem Besuch des dortigen Biergartens kommen Berliner sowie Besucher dorthin, um mit einem Ruderboot den See im Großen Tiergarten zu erkunden. In unmittelbarer Umgebung finden sich Hotels und Pensionen. 

Lichtensteinallee 2
10787 Berlin

Platz der Republik

Platz der Republik

In Berlin-Tiergarten weitet sich vor dem Reichstag im Regierungsviertel der Platz der Republik aus. Nahezu die komplette Fläche von 397.000 m² ist begrünt. Der Platz besteht bereits seit dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Seit diesem Zeitpunkt hat er seinen Namen mehrmals geändert. Ursprünglich ist er Königsplatz genannt worden. Mit Abschaffung der Monarchie im Jahr 1926 erhielt er erstmals seinen aktuellen Namen. Doch nur sieben Jahre später mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er wieder in Königsplatz umbenannt. Seit 1948 trägt er seine heutige Bezeichnung. Gern wird der Platz von Erholungssuchenden aufgesucht. Sie befinden sich nicht nur auf einem geschichtsträchtigen Areal, sondern sind auch umgeben von weiteren Symbolen der deutschen Historie sowie Gegenwart. Hierzu gehören die flankierenden Regierungsbauten, von denen sich einige Gebäudeteile besichtigen lassen.

Platz der Republik
10557 Berlin

Potsdamer Platz

Potsdamer Platz

Ein platzartiger Verkehrsknotenpunkt stellt der Potsdamer Platz dar. Er befindet sich in den Ortsteilen Berlin-Tiergarten und Berlin-Mitte. Der Name des Platzes begründet sich in seiner langen Historie. So ist dort 1734 das "Potsdamer Thor" errichtet worden. Heute erstrahlt der Platz in einer futuristischen Architektur, da das komplette Stadtviertel von herausragenden Architekten in den 1990er-Jahren neu gestaltet wurde. Hochhäuser sind ebenso vorhanden wie kleinere Bauten. Sie beherbergen eine große Einkaufspassage, Gastronomiebetriebe und Kinos. Renzo Piano und Christoph Kohlbecker kreierten den Masterplan für das Stadtviertel. Weitere fünf Architektenteams halfen bei der Ausarbeitung und den architektonischen Entwürfen. Dadurch entstand ein Spannungsfeld aus Homogenität und baulicher Vielfalt.

Potsdamer Platz
10785 Berlin

Reichstag

Reichstag

Seit dem Jahr 1999 ist der Reichstag in Berlin-Tiergarten der Sitz des Deutschen Bundestages. Der imposante Bau im Stil der Neorenaissance am linken Ufer der Spree ist überaus geschichtsträchtig. Er ist zwischen den Jahren 1884 und 1894 nach einem Entwurf von Paul Wallot erbaut worden. Damals beherbergte das Gebäude den Deutschen-Kaiserreich-Reichtag sowie den Weimarer-Republik-Reichstag. Ein Reichstagsbrand im Jahr 1933 und Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs führten dazu, dass das Gebäude schwere Beschädigungen erlitt. Es ist in den 1960er-Jahren wiederaufgebaut worden, wobei umfangreiche Modernisierungen stattgefunden haben. Die Räumlichkeiten dienten dann für Sonderveranstaltungen und Ausstellungen. Als Sitz des Bundestags gehen Bilder von dem Prachtbau mit seiner begehbaren Glaskuppel über den Plenarsaal regelmäßig um die Welt.

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Schloß Bellevue

Schloß Bellevue

In Berlin-Tiergarten thront mit dem Schloss Bellevue eine klassizistische Dreiflügelanlage. Sie ist von 1785 bis 1786 von Michael Philipp Boumann erbaut worden und wurde seitdem mehrere Male umgebaut. Bomben zerstörten die Anlage im Zweiten Weltkrieg so stark, dass es in 1950er-Jahren originalgetreu wiederaufgebaut wurde. Die einstige Sommerresidenz für den preußischen Prinzen August Ferdinand dient seit 1994 als erster Amtssitz des Bundespräsidenten. Der Name Bellevue begründet sich nicht in der pittoresken Architektur des Gebäudes, sondern in dem Ausblick auf die umliegende Parklandschaft. Auf dem Portalgiebel des Schlosses finden sich Sandsteinfiguren, die Repräsentanten für die Fischzucht, die Jagd und den Ackerbau sind. Sie sollen an das einst ländliche Umland des Prachtbaus erinnern. 

Spreeweg 1
10557 Berlin

Schultheiss Quartier

Schultheiss Quartier

Auf dem einstigen Areal der Schultheiss-Brauerei in Berlin-Tiergarten ist 2018 das Schultheiss Quartier eröffnet worden. Im Rahmen des Projektes sind die denkmalgeschützten Teile des alten Brauereigebäudes aufwendig saniert worden. Neubauten ergänzen das Bauwerk, um mehr nutzbare Fläche zur Verfügung zu haben. Die Bauarbeiten dauerten vom Herbst 2015 bis zum Sommer 2018 an. Heute verfügt das Quartier über 30.000 m² Verkaufsfläche für rund 100 Shop. Die Bürofläche beläuft sich auf circa 15.000 m². Ergänzt wird diese Nutzung durch ein Hotel mit 8.500 m² Fläche und 250 Zimmern. Das dortige Einkaufszentrum mit seinem Mix aus Technik und Mode soll das Viertel aufwerten. 

Turmstraße 25
10559 Berlin

Siegessäule

Siegessäule

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der deutschen Hauptstadt zählt die Siegessäule auf dem Großen Stern in Berlin-Tiergarten. Sie ist 67 m hoch und besitzt eine Aussichtsplattform, die nach 285 Stufen zu erreichen ist. Von dort ist eine Aussicht auf den Tiergarten und damit Berlins größten Park möglich. Entstanden ist die Säule zwischen den Jahren 1864 und 1873. Heinrich Strack entwarf das Monument zur Erinnerung an die Siege Preußens gegen Österreich, Dänemark und Frankreich. Einst stand die Säule mit ihrer 8,32 Meter hohen geflügelten Siegesgöttin auf dem Königsplatz. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ist sie an ihren heutigen Standort versetzt worden.

Großer Stern
10557 Berlin

Sony Center

Sony Center

Am Potsdamer Platz in Berlin-Tiergarten gibt es mit dem Sony Center ein futuristisch gestaltetes Bauensemble. Der Name begründet sich in der Geschichte des Gebäudekomplexes. So befand sich in einem der insgesamt sieben Gebäude einst die Europazentrale von Sony. Heute hat sie dort eine deutsche Zweigniederlassung. Architekt des Bauensembles ist der Architekt Helmut Jahn, der Geschäftsführer des Chicagoer Büros Murphy/Jahn ist. Die Bauphase war zwischen 1995 und 1998. Im Juni 2000 fand die Eröffnung des gesamten Komplexes statt. Das Bauensemble hat eine Gesamtgeschossfläche von rund 132.500 m². Davon entfallen circa 68.000 m² auf Büroflächen. Wohnflächen machen etwa 26.500 m² aus. Das Filmhaus besitzt eine Größe von etwa 17.500 m². Das Unterhaltungszentrum ist 17.000 m² groß. Gastronomie und Einzelhandel teilen sich circa 8.100 m².

Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Sowjetisches Ehrenmal

Sowjetisches Ehrenmal

An der Straße des 17. Juni liegt das Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Tiergarten. Es ist eines von vier Ehrenmalen der Sowjetunion, die Denkmal und Soldatenfriedhof in einem sind. Die weiteren drei befinden sich im Treptower Park, im Bucher Schlosspark und in der Schönholzer Heide. Das Ehrenmal im Tiergarten ist direkt nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1945 erbaut worden. Es ehrt die Soldaten der Roten Armee, die während des Krieges gestorben sind. Der Aufbau des Denkmals ist sehr auffällig. Den Rahmen bilden zwei Panzer. In der Mitte des Platzes erhebt sich eine Bronzestatue eines Soldaten, welcher ein Gewehr schultert. Dahinter stehen Pfeiler, die die Namen gefallener sowjetischer Soldaten tragen. Rückwärtig ruhen in Gräbern mehr als 2.500 Rotarmisten.

Straße des 17. Juni 4
10557 Berlin

Spreebogenpark

Spreebogenpark

In Berlin-Tiergarten in der Nähe des Regierungsviertels weitet sich der circa sechs Hektar große Spreebogenpark aus. Er zieht sich von der Moltkebrücke zum Bundeskanzleramt. Im Jahr 2005 ist die Anlage fertiggestellt worden. Ein Jahr nach seiner Fertigstellung rückte er erneut ins Zentrum des Interesses, da dort im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Skulpturen zweier sechs Meter hoher Fußballschuhe aufgestellt wurden. Die Anlage ist ansonsten von weitläufigen Rasenflächen sowie Baumgruppen geprägt, wodurch sie ein beliebtes Erholungsziel ist. Darüber hinaus ziehen sich durch die Grünanlage zwei parallel verlaufende Uferwege und zwei Gartenstreifen. Da sich der Park an einen der Spreebögen schmiegt, erhielt er seinen Namen.

Ludwig-Erhard-Ufer
10557 Berlin

Straße der Erinnerung

Straße der Erinnerung

Die Straße der Erinnerung in Berlin-Tiergarten steht unter dem Motto „Helden ohne Degen“. Dort werden herausragende Persönlichkeiten in Form von Skulpturen geehrt, die sich durch wissenschaftliche Leistungen, künstlerische Leistungen oder selbstloses Engagement gegen die staatliche Willkür hervortaten. Dazu gehören Büsten aus Bronze von dem Politiker Ludwig Erhard, dem Literaten Thomas Mann, dem Widerstandskämpfer Georg Elser und der Bildhauerin Käthe Kollwitz. Auch der Physiker Albert Einstein und Alt-Kanzler Helmut Kohl sind vertreten. Bemerkenswert ist ebenfalls die Skulptur „Wir sind das Volk“. Damit werden alle Menschen geehrt, die aufgrund ihres gewaltlosen Widerstandes gegen die SED-Partei den Mauerfall forcierten. Das Denkmal ist öffentlich zugänglich und kostenfrei.

Straße der Erinnerung
10557 Berlin

Straße des 17. Juni

Straße des 17. Juni

Die Straße des 17. Juni ist Hauptverkehrsader, Partymeile und Touristenattraktion in einem. Sie zieht sich vom Brandenburger Tor durch Berlin-Tiergarten bis hin zum Ernst-Reuter-Platz. Damit verbindet sie das einstige Ost-Berlin mit dem einstigen West-Berlin. Insgesamt hat sie eine Länge von 3,5 Kilometern und eine Breite von bis zu 85 Metern. Die Historie der Straße reicht in das 17. Jahrhundert zurück. Damals ließ sie Kurfürst Friedrich III anlegen. Der heutige Name der Straße begründet sich in der jüngeren deutschen Geschichte. Er erinnert an einen Volksaufstand in der DDR. Um das Datum 17. Juni 1953 kam es zu Streiks in Ost-Berlin sowie in der DDR. Mithilfe der sowjetischen Besatzungsarmee wurden die Proteste gewaltsam unterdrückt. Bei ihnen kamen 34 Personen ums Leben.

Straße des 17. Juni
10785 Berlin

Tilla-Durieux-Park

Tilla-Durieux-Park

Zwischen 2000 und 2003 ist am Potsdamer Platz in Berlin-Tiergarten der Tilla-Durieux-Park nach einem Entwurf des Teams vom Amsterdamer Landschaftsarchitekturbüro DS Landschapsarchitecten angelegt worden. Er kostete rund 2,25 Millionen Euro und ist am 21. Juni 2003 eröffnet worden. Der rund 25.000 m² große Park bildet ein 50 Meter schmales Band mit schräg ansteigenden Rasenflächen. Durch die spezielle Rasengestaltung entsteht eine Rasenskulptur, an deren Querachse sich fünf 21 Meter lange Wippen befinden. Seitlich liegen Promenaden, die mit hohen Linden bepflanzt wurden. Benannt ist der Park nach der berühmten Schauspielerin Tilla Durieux, die Österreicherin war und in Berlin beruflich sehr aktiv gewesen ist.

Linkstraße
10785 Berlin

Walter-Gropius-Haus

Walter-Gropius-Haus

In Berlin-Tiergarten am Großen Tiergarten steht das Walter-Gropius-Haus, welches zu den besonders herausragenden Wohngebäuden in der Hauptstadt gehört. Es verfügt über neun Stockwerke, auf die sich 66 Eigentumswohnungen verteilen. Der Bau ist Teil von 35 Objekten, die im Rahmen der Bauausstellung 1957 realisiert wurden. Charakteristisch für diesen Bau ist ein Baukörper, der sich nach Süden hin öffnet und eine konkav gekrümmte Formgebung aufweist. Die durchgegliederte Fassade des Hauses ist plastisch komplex. Hervorzuheben sind ferner die markanten Schmalseiten mit ihrer auffallenden Struktur. Das Treppenhaus präsentiert sich als eine Art Turm. Die Wohnungen in dem Gebäude lassen sich über vier Eingänge erreichen. Seit 1980 steht das Wohnhaus unter Denkmalschutz.

Händelallee 1-9
10557 Berlin

Westhafen

Westhafen

In Berlin-Tiergarten gibt es mit dem Berliner Westhafen einen Binnenhafen innerhalb der Hauptstadt. Er besitzt eine Gesamtfläche von 430.000 m² und ist damit der größte Hafen der Metropole. Die Hafenanlage teilt sich in zwei parallele Hafenbecken auf. Über den Spandauer Schifffahrtskanal und den Westhafenkanal hat der Hafen einen Anschluss an die Havel sowie die Spree. Über das überregionale Wasserstraßennetz ist die Anlage zwischen die Oder und Elbe integriert. Seit Eröffnung des Hafens in den 1920er-Jahren konnte er sich zu einem wichtigen Umschlag- und Lagerplatz entwickeln. Um auch einen Transport über die Schiene zu ermöglichen, existiert ein Anschluss an den Hamburger und Lehrter Güterbahnhof sowie den Güterbahnhof Moabit.

Westhafen
13353 Berlin

Zoologischer Garten Berlin

Zoologischer Garten Berlin

In Berlin-Tiergarten befindet sich mit dem Zoologischen Garten Berlin der älteste noch bestehende Zoo Deutschlands. Er ist 1844 eröffnet worden und verfügt über eine Fläche von 33 ha. Auf dieser Fläche leben circa 20.200 Tiere aus etwa 1.400 Tierarten. Darunter finden sich Arten, die bereits vom Aussterben bedroht sind. Der Zoo Berlin gehört zusammen mit seinem Aquarium zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Jedes Jahr lösen mehr als drei Millionen Menschen Eintrittskarten für den Zoologischen Garten. Das wird neben seinen Attraktionen durch seine zentrale Lage innerhalb der Metropole begünstigt. Direkt am Zoogelände liegt der gleichnamige Bahnhof sowie die Gedächtniskirche.

Hardenbergplatz 8
10787 Berlin