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Berlin-Schöneberg


Berlin-Schöneberg
Bezirk

Berlin-Schöneberg ist einer der facettenreichsten Bezirke Berlins und liegt mit seinen Ortsteilen Schöneberg und Friedenau im süd-westlichen Zentrum Berlins. Der Bezirk bietet nahtlose, harmonische Kontraste von quirligen Szenequartieren mit Bars, Clubs und Kneipen hin zu gediegenen, familiären Wohnquartieren. Die über Berlins Grenzen hinaus bekannte Schwulen- und Lesbenszene des Bezirks bereichert mit ihren schrillen Bars, Läden und Events das Stadtleben Berlins. Zahlreiche großzügige Grünanlagen und traumhafte Platzanlagen mit Cafés und Restaurants prägen das Bezirksbild und laden Berliner und Nicht-Berliner zum Verweilen und Genießen ein. Touristisches Highlight des Bezirkes ist das Kaufhaus des Westens – kurz KaDeWe – am Wittenbergplatz, das zu den renommiertesten Kaufhäusern der Welt zählt.

Bayerischer Platz

Bayerischer Platz

Der Bayerische Platz in Berlin-Schöneberg ist das Zentrum des Bayerischen Viertels. Er ist bereits im Jahr 1908 nach den Entwürfen von Fritz Enke als Schmuckplatz erbaut worden. Um dies zu erreichen, haben die Erbauer Grünflächen angelegt, Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt. Fast 50 Jahre später gab es umfangreiche Modifikationen an dem Platz, um die Stadt autogerechter zu machen. Hierfür wurde der Platz in zwei unterschiedlich große Teile zerschnitten und verlor dadurch an Charme. Weitere Umbaumaßnahmen sind 2007 beschlossen worden, um die Aufenthaltsqualität vor Ort zu verbessern. In der Umgebung des Platzes lebten zahlreiche Berühmtheiten, zu denen der Wissenschaftler Albert Einstein und der Psychoanalytiker Erich Fromm gehören.

Bayerischer Platz
10779 Berlin

Breslauer Platz

Breslauer Platz

In Berlin-Schöneberg befindet sich der Breslauer Platz im Ortsteil Friedenau. Er genießt in der Hauptstadt einen hohen Bekanntheitsgrad, denn auf dem rund 1.300 m³ großen Platz findet seit 1881 ein Wochenmarkt statt. Es ist damit der älteste Markt seiner Art in der Metropole. Angelegt wurde der Platz bereits im Jahr 1875. Damals trug der den Namen Schul- oder Marktplatz. Von 1875 bis 1964 ist er als Lauterplatz bezeichnet worden. Mit Lauter ist der linke Nebenfluss des Rheins gemeint. 1964 erfolgte schließlich die Umbenennung in den heutigen Namen, um einen Bezug zur Hauptstadt Schlesiens zu schaffen. Als Grund für die Umbenennung wurde angegeben, dass der Bezirk Schöneberg als Patenbezirk Schlesien hätte.

Breslauer Platz
12159 Berlin

Ceciliengärten

Ceciliengärten

Mit den Ceciliengärten gibt es in Berlin-Schöneberg eine grüne Oase inmitten der Stadt und eine architektonische Sehenswürdigkeit. Sie liegt in der Nähe des S-Bahnhofs Friedenau und zwischen der Semperstraße im Süden sowie der Traegerstraße im Norden. Hierbei handelt es sich um eine Wohnsiedlung aus den 1920er-Jahren, die noch immer gut erhalten ist. Sie ist ein begehbares Zeitzeugnis des schicken Art Déco. Erbaut wurde die Wohnsiedlung in den Jahren 1922 bis 1927 für Mitarbeiter der Stadt. Namensträgerin ist die Kronprinzessin Cecilie von Preußen, die von 1886 bis 1954 lebte. Planer der Siedlung war der Schöneberger Stadtbaurat Heinrich Lassen, der gleichzeitig als Architekt tätig war. Restaurierungsarbeiten an der Anlage fanden im Jahr 1986 statt. Neun Jahre später kam die Wohnsiedlung auf die Liste der Berliner Denkmäler.

Ceciliengärten
12159 Berlin

Cosimaplatz

Cosimaplatz

In Berlin-Schöneberg im Ortsteil Friedenau existiert mit dem Cosimaplatz ein gartenartiger Stadtplatz. Er schmiegt sich im Süden an die Ringbahn und im Norden an den Ortsteil Friedenau. Der Park stellt das stadtplanerische Zentrum des Stadtquartiers Wagnerviertels dar. Die Straßen tragen Namen von Charakteren aus den Opern von Richard Wagner. Die Historie des Paks geht auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück. So befand sich auf dem umliegenden Areal dieses Stadtquartiers bis zum Jahr 1904 eine 500 m lange Radrennbahn mit Zementboden. Der Sportpark ist abgerissen worden und das Gelände wurde anschließend genutzt, um Mietshäuser für das gehobene Wohnen zu errichten. Der Park selbst ist 1905 angelegt worden und erhielt erst 1935 seinen derzeitigen Namen. Cosima Wagner war die zweite Ehegattin Richard Wagners.

Cosimaplatz
12159 Berlin

David Bowie Apartment

David Bowie Apartment

Ende der 1970er-Jahre lebte Musiklegende David Bowie in Berlin-Schöneberg in der Schöneberger Hauptstraße. Zu ihm zieht später Punkrocker Iggy Pop, der dann aber eine kleinere Wohnung im Hinterhaus anmietet. Bis zum Jahr 1978 verbleibt Bowie in seiner Wohnung in Berlin und schreibt dort drei bedeutende Alben: Low, Heroes und Lodger. Damals war den Fans nicht bekannt, wo Bowie sich aufhielt. Ein Ansturm von Groupies blieb damit aus. Heute besuchen Bowie-Fans aus der ganzen Welt das Apartment. Nach dem Tod des Musikers ist der Außenbereich seiner einstigen Wohnung mit Blumen und Bilder ausgestattet worden.

Hauptstraße 155
10827 Berlin

Friedrich-Wilhelm-Platz

Friedrich-Wilhelm-Platz

Der Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Schöneberg ist nach dem Deutschen Kaiser Friedrich III. benannt. Er ist um das Jahr 1870 nach den Entwürfen von J. A. W. von Carstenn und Johannes Otzen entstanden und diente als Erweiterung der einstigen Kaiserstraße. Eine gärtnerische Gestaltung erfolgte 17 Jahre später. Direkt am Platz befindet sich mit der Kirche „Zum Guten Hirten“ eine Landmarke, die bereits aus weiterer Entfernung zu erkennen ist. Der evangelische Kirchenbau im neugotischen Stil ist 1891 errichtet worden. Ein weiteres markantes Gebäudeensemble am Platz ist die Burg, die an der Ecke zur Schmargendorfer Straße liegt. Der Platz selbst stellt den topografischen Mittelpunkt der geometrischen Straßenfigur Carstenns dar und ist somit das Zentrum Friedenaus.

Friedrich-Wilhelm-Platz
12161 Berlin

Gasometer Schöneberg

Gasometer Schöneberg

In Berlin-Schöneberg befindet sich der 78 m hohe Gasometer Schöneberg, der ein eindrucksvolles Zeugnis für die Gasversorgungsgeschichte der heutigen Hauptstadt ist. Die Gasanstalt ist bereits 1871 gegründet worden. Sie hat Schöneberg und den südlichen Bereich der Spree mit Gas versorgt. Bald kam es zu einer Erweiterung der Anlage, um den gestiegenen Bedarf zu erfüllen. Seit 1994 steht der Bau unter Denkmalschutz. Seine einstige Nutzung erfüllt er nicht mehr. Stattdessen ist es ein Veranstaltungsraum mit transparenter Kuppel. Das Europäische Energie Forum hält vor Ort Kongresse, Tagungen und Dinnerevents ab. Darüber hinaus stellt der Bau ein Wahrzeichen des Berliner Ortsteils Schöneberg dar.

EUREF-Campus 17
10829 Berlin

Heinrich-Lassen-Park

Heinrich-Lassen-Park

In Berlin-Schöneberg befindet sich der Heinrich-Lassen-Park, der 1953 an dem Standort eines eiszeitlichen Feuchtgebiets entstanden ist. Im 19. Jahrhundert hatten die Familien Richnow und Willmann in diesem Bereich Gärten. Sie wurden durch den Verkauf von riesigen Arealen an die Stadt in der Gründerzeit sehr reich und damit bekannt. Im Jahr 2010 startete das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit immensen Umbaumaßnahmen. Dadurch gibt es heute einen Park, der eine schöne Grünanlage mit Spielplatz und Liegewiese ist. Auch ein Märchenspielplatz ist seit 2018 vorhanden, weswegen die Parkanlage viele Familien anzieht. Benannt ist sie nach dem deutschen Architekten Heinrich Lassen, der zwischen 1874 und 1953 lebte.

Belziger Str. 59
10823 Berlin

Heinrich-von-Kleist-Park

Heinrich-von-Kleist-Park

Der Heinrich-von-Kleist-Park liegt in Berlin-Schöneberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg zwischen den Straßenzügen Postdamer Straße und Elßholzstraße. Er ist 1718 angelegt worden. Der Park war einst der Sitz des botanischen Gartens der Großstadt und genoss deshalb eine überregionale Bedeutung. Ende des 19. Jahrhunderts reichte die Größe der Grünanlage nicht mehr aus, weswegen der botanische Garten nach Dahlem umzog. Der Platz ist dann anders genutzt worden. An ihm sind drei bedeutende Bauten entstanden: das Kammergericht, die Königskolonnaden und die Rossebändiger. Alle drei Bauten sind architektonisch und historisch unabhängig voneinander gebaut worden. Erst über die vielen Jahrzehnte hinweg wuchsen sie zu einem Konstrukt zusammen.

Heinrich-von-Kleist-Park
10781 Berlin

Hochbunker Pallasstraße

Hochbunker Pallasstraße

In Berlin-Schöneberg in der Pallasstraße steht der Hochbunker Pallasstraße, der nur im Rohbau fertiggestellt wurde und über vier Stockwerke verfügt. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs ist der Bau von Zwangsarbeitern errichtet worden. Ziel war es, mit dem Bau einen Schutzraum für das Fernmeldeamt in der Winterfeldstraße zu erschaffen. In den 1980er-Jahren bis ins Jahr 2010 war der Bau als Zivilschutzanlage nutzbar. Darüber hinaus ist er als Lager für Notstandsware verwendet worden. Im Spätfrühling 2002 findet in den Räumlichkeiten zudem der Leistungskurs Geschichte der nahegelegenen Sophie-Scholl-Schule statt. In diesem Zusammenhang wird der Bunker als „Ort der Erinnerung“ angesehen. Seit 2011 steht der Hochbunker unter Denkmalschutz.

Pallasstraße 28
10781 Berlin

Insulaner

Insulaner

Der Insulaner Berg stellt mit 78 m Höhe den ältesten Trümmerberg in Berlin dar. Er erhebt sich in Berlin-Schöneberg. Entstanden ist er in den Nachkriegsjahren 1946 bis 1951 aus etwa 1,8 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt, die aus der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Stadt stammen. Heute ist der Trümmerberg ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist mit einer mannigfaltigen Vegetation versehen, wodurch sich sein künstlicher Ursprung nicht mehr erkennen lässt. Zu den Attraktionen des Bergs zählen eine Sternwarte und ein Planetarium. Für Spiel und Spaß sorgen eine Minigolfanlage und eine Rodelbahn. An schönen Tagen im Jahr ist es möglich, das nahegelegene Sommerbad aufzusuchen.

Munsterdamm / Prellerweg
12169 Berlin

KaDeWe

KaDeWe

Das Kaufhaus des Westens – kurz KaDeWe - ist eines der bekanntesten Warenhäuser Deutschlands und mit rund 60.000 m² Verkaufsfläche eines der größten in Europa. Es befindet sich in der Tauentzienstraße am Wittenbergplatz in Berlin-Schöneberg. Seine beiden Parkhäuser lassen sich über die Passauer Straße erreichen. Seit der Eröffnung des Shoppingstempels im Jahr 1907 hat er sich zu einer Institution in Berlin entwickelt. Das breite Warenangebot zieht Anwohner ebenso an wie Urlauber aus der ganzen Welt. Der Fokus liegt auf Luxusprodukten zahlreicher prestigeträchtiger Weltmarken. Neben Bekleidung, Accessoires und Wohnartikel findet der Besucher seit Ende der 1920er Jahre eine umfangreiche Feinkostabteilung. Seit ihrer Erweiterung im Jahr 1978 ist es die zweitgrößte Lebensmittelabteilung in einem Kaufhaus auf der Welt.

Tauentzienstraße 21-24
10789 Berlin

Königskolonnaden

Königskolonnaden

Im Heinrich-von-Kleist-Park in Berlin-Schöneberg bilden die Königskolonnaden den imposanten Zugang zum Park von der Potsdamer Straße aus. Sie stellen architektonisch die Übergangszeit vom Rokoko zum Klassizismus dar. Erschaffen wurden die Säulengänge vom Architekten Gontart zwischen den Jahren 1770 und 1780. Damals dienten sie als erweitertes bauliches Element zu der Königsbrücke, welche über den Festungsgraben zum königlichen Sitz führte. Im Rahmen einer Stadtbahnerweiterung ist der Festungsgraben zugeschüttet worden und auch die Brücke wurde abgerissen. Die Kolonnaden sind in den Jahren 1910 und 1911 abgetragen worden, um sie im genannten Park wieder aufzubauen. Seit 2002 bilden sie die Kulisse für das Musikfestival „Jazz an den Kolonnaden“.

Königskolonnaden
10781 Berlin

Nollendorfplatz

Nollendorfplatz

Der Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg steht ganz im Zeichen der Regenbogenfarben und damit der Vielfalt und Toleranz. Die Straßenzüge um den Platz haben sich zu einem etablierten Viertel mit zahlreichen Ausgehmöglichkeiten entwickelt. Teil des Platzes ist seit 1982 eine Gedenktafel, die auf die Verfolgung und Tötung von Homosexuellen im Dritten Reich aufmerksam macht. Dort werden oft Blumen abgelegt. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Stolpersteine. Sie befinden sich exakt vor den Häusern, in denen zur Zeit der Nationalsozialisten ermordete und deportierte Bürger lebten. Die Historie des Platzes ist jedoch noch älter. Er ist zwischen 1862 und 1864 angelegt worden.

Nollendorfplatz
10777 Berlin

Perelsplatz

Perelsplatz

In Berlin-Schöneberg im Ortsteil Friedenau befindet sich der Perelsplatz, der bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts als rechteckige, langgestreckte Parkanlage entworfen und angelegt wurde. In den Jahren zuvor gab es an der gleichen Stelle einen Platz, der jedoch einen anderen Namen trug. Der heutige Name besteht seit 1961. Friedrich Justus Perels war 1944 im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat verhaftet und 1945 von der Gestapo erschossen worden. Seit Anlegung des Parks kommen Spaziergänger gern dorthin. Anfangs dominierten Birken die Vegetation. Inzwischen spenden dort auch Kastanien, Eichen, Eiben, Wallnussbäume und Buchen Schatten. Zu den Besonderheiten des Parks gehören ein Kinderspielplatz, ein 4,20 m hoher Sintflutbrunnen und ein Denkmal zu Ehren gestorbenen Soldaten im Ersten Weltkrieg.

Perelsplatz
12159 Berlin

Planetarium

Planetarium

Das Planetarium am Insulaner in Berlin-Schöneberg ist ein Großplanetarium, welches 300 Sitzplätze aufweist. Es liegt am Fuße des gleichnamigen Trümmerbergs. Auf seinem Gipfel befindet sich die Wilhelm-Foerster-Sternwarte. Das Großplanetarium zeichnet sich durch eine Kuppel aus, in der der Saal für astronomische und kulturelle Vorträge untergebracht ist. Daneben finden sich der Eingangsbereich und Vitrinen sowie ein Büroraum, technische Räume und Verwaltungsräume. Die Bibliothek ist reich an astronomischen Zeitschriften und Bücher. Eröffnet wurde das Großplanetarium im Jahr 1965. Seitdem ist das Gebäude immer wieder erweitert worden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Gleiches trifft auf die technische Ausstattung zu. Dank des wechselnden Wissenschafts- und Kulturprogramms wird die Einrichtung von Urlaubern ebenso besucht wie von Berlinern.

Munsterdamm 90
12169 Berlin

Rathaus Friedenau

Rathaus Friedenau

Am Übergang der Rheinstraße zur Hauptstraße Ecke Nied- und Lauterstraße befindet sich mit dem Rathaus Friedenau ein Verwaltungsgebäude des Bezirks Berlin-Schöneberg. Es weist einen Mix aus drei Baustilen auf: Historismus, Neobarock und Neoklassizismus. Seine Höhe beträgt 71 m. Erbaut wurde es zwischen den Jahren 1913 und 1916. Im Zweiten Weltkrieg erlitt es starke Beschädigungen, doch zwischen 1950 und 1956 erfolgten umfangreiche Aufbaumaßnahmen. Im Rahmen der Arbeiten ist die Fassade erheblich vereinfacht worden. Vor dem Rathaus liegt der Breslauer Platz, auf dem seit 1881 ein Wochenmarkt stattfindet. Dies ist der älteste Wochenmarkt der Großstadt überhaupt.

Niedstraße 2
12159 Berlin

Rathaus Schöneberg

Rathaus Schöneberg

Das zwischen 1911 und 1914 erbaute Rathaus Schöneberg im gleichnamigen Berlin-Schöneberg war ab 1920 das Bezirksrathaus für zwei Ortsteile der Stadt. Nach der Teilung der Stadt 1949 in Ost und West diente es zudem als Dienstsitz des Regierenden Bürgermeisters, des Berliner Abgeordnetenhauses und des Westberliner Senats. Vor dem Rathaus liegt der John-F.-Kennedy-Platz, der seinen Namen Ende 1963 erhielt. Nur wenige Monate zuvor hatte der US-Präsident seine legendäre Rede auf diesem Platz gehalten, bei der er die Worte „Ich bin ein Berliner“ sprach. Die Wiedervereinigung führte dazu, dass der Regierende Bürgermeister, das Abgeordnetenhaus und die Senatskanzlei umzogen. Heute wird der Bau als Bezirksrathaus für Tempelhof-Schöneberg genutzt.

Am Rathaus 2
10825 Berlin

Renee-Sintenis-Platz

Renee-Sintenis-Platz

Der Renee-Sintenis-Platz befindet sich in Berlin-Schöneberg und hieß bis ins Jahr 1967 noch Wilmersdorfer Platz. Seine aktuelle Form hat er bereits seit dem Jahr 1955, als der Platz durch Karl Tümler neu gestaltet wurde. Das erste Haus an diesem Standort war das einstige Kaiserliche Postamt, in dem weiterhin die Post ihren Sitz hat. Der Platz selbst stellt ein offizielles Gartendenkmal des Landes Berlin dar, in dessen Zentrum eine Plastik steht. Sie trägt den beschreibenden Namen „Grasendes Fohlen“ und ist durch die Bildhauerin und Grafikerin Renée Sintenis geschaffen worden. Nach ihr ist der Platz letztlich benannt worden. Die 1965 verstorbene Künstlerin hat weitere berühmte Werke kreiert, zu denen die Bronzeplastiken des Berliner Bären gehören.

Renee-Sintenis-Platz
12159 Berlin

Rudolph-Wilde-Park

Rudolph-Wilde-Park

Der Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg bildet mit dem Volkspark Wilmersdorf einen zentralen Grünzug, der sich zu einem beliebten Erholungsziel innerhalb der Stadt entwickelt hat. Die Geschichte des Parks geht in das Jahr 1906 zurück. Zwischen 1910 und 1912 erfolgte seine Anlegung. Benannt wurde er nach dem ersten Bürgermeister der damaligen Stadt Schöneberg. Die 7 ha große Anlage zeichnet sich durch Spazierwege und Spiel- sowie Liegewiesen aus. Mit dem Biergarten gibt es einen gastronomischen Betrieb. Die größte Attraktion des Areals ist jedoch das Wappentier von Schöneberg: ein Goldener Hirsch. Er ist auf einer knapp neun Meter hohen Säule angebracht. Ein beliebtes Fotomotiv stellt auch die Carl-Zuckmayer-Brücke dar, die über eindrucksvolle Treppenaufgänge und Steinfiguren verfügt.

Kufsteiner Straße
10825 Berlin

Schloss-Straßen-Center

Schloss-Straßen-Center

Im März 2007 ist neben dem Forum Steglitz in Berlin-Schöneberg das Schloss-Straßen-Center – kurz SSC – nach einjähriger Bauzeit eröffnet worden. Es besitzt eine Verkaufsfläche von 16.200 m², auf der sich rund 30 Geschäfte auf drei Ebenen befinden. Die Kosten für den Bau betrugen 80 Millionen Euro. Das Angebot in der Mall reicht von Nahrungsmitteln über Wohnaccessoires bis hin zu Bekleidung und Gastronomie. Der bedeutendste Ankermieter ist Primark. Zum Shoppingcenter gehört ein Parkhaus mit 365 Stellplätzen. Darüber hinaus ist eine leichte Erreichbarkeit mit der U-Bahn möglich, denn es gibt einen direkten Zugang zur Station Walther-Schreiber-Platz. Der nächstgelegene S-Bahnhof ist die Haltestelle Feuerbachstraße, die nach fünf Gehminuten zu erreichen ist.

Walther-Schreiber-Platz 1
12161 Berlin

Schöneberger Südgelände

Schöneberger Südgelände

Das Schöneberger Südgelände in Berlin-Schöneberg ist ein 18 ha großer Naturpark, der am S-Bahnhof Priesterweg liegt. Er verfügt über Aussichtspunkte, Liegewiesen und Bänke. Darüber hinaus können Spaziergänge die Rundwege nutzen, an denen sich 30 Informationstafeln mit interessanten Fakten zum Park befinden. Auch Kunstobjekte und Bahnrelikte gibt es zu besichtigen. Wahrzeichen der Anlage ist ein stählerner Wasserturm. Er weist auf die Historie dieses Gebiets hin. So war das Südgelände vor mehr als 100 Jahren Teil des 1875 erbauten Tempelhofer Rangierbahnhofs. Mitte des letzten Jahrhunderts ist der Bahnbetrieb eingestellt worden. Dadurch eroberte sich die Natur das Areal zurück. Heute sind große Teile des Areals als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Prellerweg 47-49
12157 Berlin

Sommerbad am Insulaner

Sommerbad am Insulaner

In Berlin-Schöneberg am Musterdamm gibt es mit dem Sommerbad am Insulaner ein beliebtes Freibad. Es trägt seinen Namen nach einem gleichnamigen Berg, der sich in seiner Umgebung befindet und aus Trümmerschutt aus Kriegszeiten errichtet wurde. Heute sind der Berg sowie das Schwimmbad ein beliebtes Ausflugsziel. Teil des Familienbades sind ein Becken für Babys und ein Nichtschwimmerbereich, der eine Rutsche aufweist. Kinder unter 5 Jahren können ihn kostenfrei betreten. Ältere Kinder und Erwachsene nutzen vornehmlich das klassische Sportbecken, welches eine Länge von 50 m besitzt. Um die Beckenanlagen herum gibt es zahlreiche Rasenflächen. Sie dienen zur Erholung, zum Picknicken und Sonnenbaden.

Munsterdamm 80
12169 Berlin

St.-Matthäus-Kirchhof

St.-Matthäus-Kirchhof

Im März 1856 ist der St.-Matthäus-Kirchhof mit seinem Friedhof eingeweiht worden. Er liegt in Berlin-Schöneberg und ist Teil des Tiergartenviertels. Der Friedhof ist außergewöhnlich, denn er birgt mit aufwendig geschmückten Gräbern aus der Gründerzeit und 50 Ehrengräbern von Berühmtheiten viele Geschichten. Einige der Grabmäler sind so kulturhistorisch bedeutend, dass sie unter Denkmalschutz stehen. Zu den überaus sehenswerten Ruhestätten zählen das Grab der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm, die sich auf dem alten Kirchhof befinden. Der deutsche Sänger und Komponist Rio Reiser fand ebenfalls dort seine letzte Ruhestätte. Immer wieder sind Blumen und Fanartikel auf seinem Grab zu entdecken. Einen Gedenkstein gibt es für den Widerstandskämpfer Claus Graf Schenk von Stauffenberg, dessen Leiche auf Antrag von Himmel, exhumiert und verbrannt wurde. Die Asche wurde anonym verstreut.

Großgörschenstraße 12-14
10829 Berlin

Südkreuz

Südkreuz

In Berlin-Schöneberg befindet sich mit dem Südkreuz ein Bahnhof der Deutschen Bahn. Seine Eröffnung unter dem Namen Papestraße fand bereits am 1. Januar 1901 statt. 2006 entstand dann der Turmbahnhof in seinem heutigen Erscheinungsbild, obgleich Anpassungsmaßnahmen weiterhin stattfinden. Im Zuge dessen erhielt er auch seinen neuen Namen. Der Turmbahnhof genießt eine gewisse Wichtigkeit in der Hauptstadt, denn er ist Umsteigepunkt zwischen dem Personenfernverkehr via ICE, EuroNight und IC/EC und dem Nahverkehr sowie der S-Bahn. Darüber hinaus gibt es Haltestellen von unterschiedlichen Linien des stadteigenen Busverkehrs sowie von Fernbuslinien. Derzeit ist dieser Kreuzungsbahnhof mit seinen zehn Bahnsteiggleisen eine der drei größten Fernbahnhöfe der Hauptstadt. 

Lotte-Laserstein-Straße
10829 Berlin

Urban Nation

Urban Nation

Mit dem Urban Nation Museum in Berlin-Schöneberg wird das Ziel verfolgt, Urban Contemporary Art Raum zu geben. Seit 2017 bringt es internationale Künstler zusammen und fördert junge Talente. Jährlich finden dort zahlreiche große Ausstellungen statt, im Rahmen derer bereits Größen wie Fintan Magee, Shepard Fairey, Lora Zombie, JR oder Herakut ihre Werke präsentieren konnten. Dazu gehörten textbasierte Arbeiten ebenso wie Aktionskunst, Porträts und konzeptuelle Werke. Doch nicht nur die Kunstausstellungen sind sehenswert, sondern auch der Bau an sich. Er stammt aus der Gründerzeit und ist durch renommierte Architekten funktional umgebaut worden. Die modulare Fassade dient als Fläche für wechselnde Kunstwerke.

Bülowstraße 7
10783 Berlin

Viktoria Luise Platz

Viktoria Luise Platz

Im Bayerischen Viertel im Ortsteil Berlin-Schöneberg weitet sich der Viktoria Luise Platz aus. Dort münden die Winterfeld- und Welsterstraße sowie die Regensburger und Münchener Straße. Das 160 m lange und 90 m breite Areal steht unter Denkmalschutz und nimmt die Form eines langgestreckten Sechsecks an. Es trägt mit Viktoria Luise den Namen der einzigen Tochter Kaiser Wilhelms II. Die Historie des Platzes geht in das ausgehende 19. Jahrhundert zurück. Er gilt als Paradebeispiel für einen gärtnerischen Schmuckplatz aus dieser Zeit. Damals wie heute ist das Areal ein Anziehungspunkt für Anwohner und Urlauber. Sie bestaunen die Schmuckbeete und Brunnen, während die Bänke zum Pausieren einladen. In der unmittelbaren Umgebung des Platzes haben sich zahlreiche Restaurants und Cafés angesiedelt.

Viktoria-Luise-Platz
10777 Berlin

Walther-Schreiber-Platz

Walther-Schreiber-Platz

Der Walther-Schreiber-Platz mit gleichnamiger U-Bahn-Station liegt in Berlin-Schöneberg. Er befindet sich an der Grenze von Friedenau zum Ortsteil Steglitz. Sie besitzt einen direkten Übergang zur Schloßstraße und damit zum Schloss-Straßen-Center (SSC) mit all seinen Geschäften sowie dem Forum Steglitz. Bereits zwischen den Jahren 1967 und 1969 ist die Station errichtet worden. Die Einweihung fand Ende Januar 1971 statt. Für drei Jahre war der Bahnhof der südliche Endpunkt der einstigen Linie 9. Dann ist die U-Bahn-Linie erweitert worden. Auch die optische Gestaltung der Station hat sich über die Jahrzehnte geändert. Beachtenswert ist ferner, dass an der U-Bahn-Station ein Umstieg in verschiedene Omnibuslinien der Berliner Verkehrsbetriebe möglich ist.

Walther-Schreiber-Platz
12161 Berlin

Winterfeldtplatz

Winterfeldtplatz

1890 ist der Grundstein für den heutigen Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg gelegt worden. Drei Jahre später erhielt er seinen heutigen Namen, der sich vom preußischen General Hans Karl von Winterfeldt ableitet. Der Platz besitzt eine Größe von 280 m Länge und 80 m Breite. Mittwochs und Samstag findet dort der größte Wochenmarkt der Hauptstadt statt. Im Süden des Areals befindet sich die katholische Kirche St. Matthias, die ein bedeutender Kirchenbau ist. Sie erstrahlt im neogotischen Stil und ist 1895 geweiht worden. Aufgrund der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg waren umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen erforderlich. Im Norden weitet sich der Nollendorfplatz aus, der über einen gleichnamigen U-Bahnhof verfügt. 

Winterfeldtstraße
10781 Berlin

Wittenbergplatz

Wittenbergplatz

Zwischen den Jahren 1889 und 1892 ist in Berlin-Schöneberg der Wittenbergplatz angelegt worden. In West-Ost-Richtung durchzieht ihn der Straßenzug Tauentzienstraße – Kleiststraße. An seiner Ecke im Südwesten erhebt sich das historische Warenhaus und international bekannte Kaufhaus KaDeWe. Überregionale Berühmtheit erlangte der Platz durch seine Mittelinsel und die dortige U-Bahn-Station. Der Entwurf stammt vom Architekten Alfred Grenander, der sich an dem historischen Vorbild orientierte. Insbesondere zu Geschäftszeiten ist der Platz hochfrequentiert, da sich an ihm zahlreiche Läden befinden. Weitere Magneten sind Hotels, eine Sprachschule und ein Ärztehaus, die ebenfalls zu einer hohen Frequenz an Fußgängern beitragen.

Wittenbergplatz
10789 Berlin