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Berlin-Wilmersdorf


Berlin-Wilmersdorf
Bezirk

Berlin-Wilmersdorf liegt mit seinen Ortsteilen Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee im Südwesten Berlins. Elegante historische Altbauten, gepflegte Plätze, wunderschön gestaltete Parkanlagen und der weitläufige Grunewald mit seinen Seen machen den Bezirk zu einem der sehenswertesten Bezirke Berlins. Zahlreichen Luxusboutiquen und -geschäften, einem breit gefächerten kulturellem Angebot und angesagten Restaurants verdankt Berlin-Wilmersdorf seinen exklusiven Ruf. Gediegene und anspruchsvolle Wohnquartiere prägen in einem friedlichen Nebeneinander den Bezirk. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Bezirks befinden sich überwiegend im 3.000 ha großen Grunewald; hierzu gehören der Teufelsberg, der Grunewaldturm und das Jagdschloss Grunewald am Grunewaldsee.

Avus

Avus

Die Avus ist die erste Straße in Europa überhaupt, die ausschließlich von Autos befahren werden durfte. Sie befindet sich im Südwesten der Großstadt in Berlin-Wilmersdorf. Mit dem Bau ist im Jahr 1913 begonnen worden. Der Erste Weltkrieg und die Jahre danach sorgten jedoch für Verzögerungen am Bau. 1921 war es jedoch soweit: Das erste Rennen konnte auf der Strecke stattfinden. Auf dieses Autorennen folgte ein Motorradrennen im Juni 1922. Die Straße ist für Wettkämpfe prädestiniert, denn die Straße ist nahezu schnurgerade und besitzt eine Länge von 8,3 km. Nur am Ende gab es anfangs zwei Wendeschleifen. Damit war zu Eröffnungszeiten die Strecke rund 19 km lang. Das letzte Rennen auf der historischen Straße fand im Jahr 1998 statt. 

Avus
14193 Berlin

Dorfkirche Schmargendorf

Dorfkirche Schmargendorf

Die Dorfkirche Schmargendorf ist die älteste Kirche in Berlin-Wilmersdorf und die Kirche der evangelischen Gemeinde Alt-Schmargendorf. Sie ist zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert als Saalkirche im frühgotischen Stil entstanden. Bis in das Jahr 1929 hinein war es der einzige Kirchenbau in Schmargendorf. Sie verfügt über eine Grundfläche von 66 m² und bietet Platz für 80 Gläubige. In der unmittelbaren Umgebung der Küche liegt der Friedhof Alt-Schmargendorf. Seit dem Bau der Kirche ist sie mehrfach umgestaltet worden, um Kriegsschäden und Schädigungen aufgrund der Witterung zu beseitigen. Aus dem Mittelalter sind noch die beiden Glocken vorhanden. Aus der Zeit um das Jahr 1700 stammt das Altarkruzifix.

Breite Straße 38a
14199 Berlin

Fasanenplatz

Fasanenplatz

In Berlin-Wilmersdorf befindet sich Fasanenplatz, der seinen heutigen Namen 1901 erhielt. Geplant wurde er bereits 1870 von Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Lichterfelde, der damit einen Eckpunkt im Nordwesten der Carstenn-Figur geschaffen hat. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein wohnten in den umliegenden Straßen vor allem Intellektuelle und Künstler. Zu den berühmtesten Anwohnern zählt der Autor Gerhart Hauptmann, der dort um das 19. Jahrhundert weilte. Die Umgebung und der Platz haben sich über die Jahrzehnte hinweg verändert. Seit den 1980er-Jahren ist er verkehrsberuhigt, wodurch er an Attraktivität gewonnen hat. 1989 kam eine Wasserstele hinzu, die Rolf Lieberknecht kreiert hat. Heutzutage ist es ein begrünter Platz mit einem hohen Aufenthaltswert und ein Paradebeispiel für einen fußgängergerechten Städtebau.

Fasanenplatz
10719 Berlin

Fennsee

Fennsee

Das Stillgewässer Fennsee befindet sich in Berlin-Wilmersdorf unweit der Straße Wilhelmsaue, die einst das Ortszentrum von Alt-Wilmersdorf ausmachte. Das Gewässer besitzt eine schlauchartige Form, denn es ist circa 650 m lang und 35 m breit. Spaziergänger ist es möglich, das Gewässer zu umrunden, da er über einen Uferweg verfügt. In einigen Bereich ist das Ufer sehr steil. Dort ist ein schmaler Parkstreifen vorhanden, der eine Anreise mit dem Pkw ermöglicht. Im Nordwesten gibt es einen Bereich des Gemeinde-Friedhofs Wilmersdorf aus dem Jahr 1886, wo diverse Ehrengräber liegen. Naturfreunde kommen gern zum See mit seiner Grünanlage, da der tierische Artenreichtum immens ist. Es finden sich Arten, die Mimese und Mimikry vornehmen.

Fennsee
10713 Berlin

Grunewald

Grunewald

Im westlichen Bezirk Berlin-Wilmersdorf gibt es mit dem Grunewald ein rund 3.000 ha großes Waldgebiet, welches aufgrund seiner Vielfältigkeit die Auszeichnung Waldgebiet des Jahres 2015 erhielt. Der Wald gab dem dortigen S-Bahnhof, dem Ortsteil und der Villenkolonie den Namen. Gen Westen begrenzt die Havel den Forst. Durchbrochen wird er durch mehrere kleinere Seen, von denen die größten Gewässer die Krumme Lanke, der Schlachtensee und der Grunewaldsee sind. Auf dem Karlsberg erhebt sich der sogenannte Grunewaldturm. Teil des Areals ist der Friedhof Grunewald-Forst sowie der Teufelsberg.

Grunewald
14193 Berlin

Grunewaldsee

Grunewaldsee

Der Grunewaldsee in Berlin-Wilmersdorf ist mit 17,5 ha der größte See im Grunewald. Das Gewässer befindet sich im Grunewaldforst und ist Teil der Grunewaldseenkette. Spaziergänger kommen gern zum See, denn die unter Naturschutz stehende Landschaft ist malerisch. Das Baden im See ist seit 2004 verboten. Jedoch gibt es Hundebadeplätze. Besonders hervorzuheben ist das Jagdschloss Grunewald, welches bereits Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Damit ist es das älteste Schloss der Hauptstadt. Es steht für Besuche offen. Im Süden des Sees steht das im Jahr 1800 errichte Gehöft und spätere Forsthaus Paulsborn. Sechs Jahre später ist dort ein Wirtshaus erbaut worden.

Grunewaldsee
14193 Berlin

Grunewaldturm

Grunewaldturm

In Berlin-Wilmersdorf steht der 55 m hohe Grunewaldturm, der über eine Aussichtsplattform in einer Höhe von 36 m verfügt. Er erlaubt seinen Besuchern einen eindrucksvollen Bick auf Wiese, Wasser und Wald, nachdem sie die 204 Stufen hinaufgestiegen sind. Entworfen wurde der Turm vom Architekten Franz Schwechten. Zwischen 1897 und 1899 wurde er im Baustil Backsteingotik errichtet. Das Bauwerk ist ein Denkmal an den preußischen König und deutschen Kaiser Wilhelm I. Die Gedenkhalle war bei der Einweihung noch schmucklos. Im Jahr 1902 erhielt sie allerdings das überlebensgroße Standbild Wilhelms I. Zusätzlich ist die Hale mit Eisenguss-Reliefplatten mit Feldherrenportraits geschmückt worden. Besonders hervorzuheben sind auch die neo-byzantinischen Deckenmosaiken. Sie sind Frühwerke des Kirchenmalers August Oetken.

Havelchaussee 61
14193 Berlin

Havelchaussee

Havelchaussee

Eine wunderschöne kleine Straße entlang der Havel im Wald ist die Havelchaussee. Sie verfügt über eine Gesamtlänge von knapp 11 km und führt unter anderem durch Berlin-Wilmersdorf. Die Prachtstraße ist bereits von 1876 bis 1885 erbaut worden und konnte über die Jahrzehnte hinweg ihre Anziehungskraft auf die Berliner bewahren. Insbesondere am Wochenende nutzen sie Erholungssuchende, um von der kurvenreichsten Straße der Hauptstadt den Panaromablick zu genießen. Die erlaubte Höchststraße liegt bei 30 km/h. Am Ufer der Havel tummeln sich an den warmen Tagen im Jahr Sonnenanbeter. Auch ein Bad an diversen Badestellen an der Havel ist möglich. Gastronomiebetriebe sind ebenfalls vorhanden.

Havelchaussee
14193 Berlin

Hohenzollerndamm

Hohenzollerndamm

Der Hohenzollerndamm stellt eine bedeutende Hauptverkehrsstraße dar, die sich durch Berlin-Wilmersdorf zieht. Sie verbindet die westliche Innenstadt mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Angelegt wurde die Verkehrsstraße bereits im Jahr 1875. Sie wurde zu Ehren des Hochadels Hohenzollern benannt. Sie stellten einst preußische Könige und deutsche Kaiser. An der 4.480 m langen Straße liegen einige wichtige Baudenkmäler aus dem 20. Jahrhundert. Zu ihnen zählt eine evangelische Kirche, die im norddeutschen Backsteinexpressionismus in den 1930er-Jahren erbaut wurde. Typisch für die 1950er-Jahre ist das Wohnhochaus am Roseneck. Elemente des Neobarocks und Jugendstils weist der S-Bahnhof auf, der nach der Straße benannt wurde.

Hohenzollerndamm
10713 Berlin

Jagdrestaurant & Hotel Paulsborn

Jagdrestaurant & Hotel Paulsborn

Bei dem Jagdrestaurant & Hotel Paulsborn handelt es sich um Hotel mit Biergarten und Restaurant in Berlin-Wilmersdorf am See Grunewald. Dank der Lage am Grunewaldsee ermöglicht es einen geruhsamen Aufenthalt inmitten der Stadt. Viel Natur umgibt das Gebäude, weswegen es zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge ins Grüne und an den See gibt. Die Hotelzimmer greifen die Naturnähe auf. Sie harmonieren hervorragend mit dem alten Forsthaus, in dem das Hotel untergebracht ist. Bemerkenswert ist ferner, dass das Haus eine lange Geschichte hat. Einst nutzen die Adlige dieses Revier für ihre Jagd. Dicht bei liegt beispielsweise das Jagdschloss-Grunewald. In dem hoteleigenen Restaurant stehen unter anderem Wildgerichte auf der Speisekarte.

Hüttenweg 90
14193 Berlin

Jagdschloss Grunewald

Jagdschloss Grunewald

Das Jagdschloss Grunewald am Grunewaldsee in Berlin-Wilmersdorf besitzt den ältesten Schlosssaal im Stil der Renaissance in der Hauptstadt und stellt zudem Werke von Lucas Cranach aus. Es ist im 16. Jahrhundert vom Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg erbaut worden, da er einen Jagd-Stützpunkt benötigte. Den Entwurf für das Wasserschloss lieferte der Baumeister Casper Theiss. Die damaligen Gräben wurden zugeschüttet und der See abgesenkt. Das Haupthaus des Schlosses verfügt über zwei Etagen, die turmartige Eckflügel aufweisen. Sie zeigen zum See. An der Eingangspforte thront ein Hirschrelief. Über die Jahrhunderte hinweg fanden fortwährend Modernisierungen statt, die das Schloss im neuen Glanz erstrahlen lassen.

Hüttenweg 100
14193 Berlin

Ku'damm Beach

Ku'damm Beach

In Berlin-Wilmersdorf in der Königsallee treffen sich Sonnenanbeter und Partypeople im Ku'damm Beach. Es ist eine der edelsten Strandbars in Berlin und verdeutlicht dies durch ein exklusives Ambiente. Die Loungebar vereint feines Essen der gehobenen italienischen Küche, elektronische Musik und Champagner sowie Cocktails. Darüber hinaus schätzen die Gäste den Standort an sich. Die Gäste können direkt am Wasser auf komfortablen Liegen relaxen oder sich im Garten sowie Restaurantbereich aufhalten. 

Koenigsallee 5B
14193 Berlin

Ludwig Barnay Platz

Ludwig Barnay Platz

Der Ludwig Barnay Platz, der einst Laubenheimer Platz hieß, befindet sich in Berlin-Wilmersdorf. Es ist ein Blockplatz, welcher sechs Straßeneinmündungen aufweist. Er ist über 100 Jahre alt und wurde bereits im Jahr 1910 durch die Terrain-Gesellschaft Berlin-Südwest kreiert worden. Zehn Jahre später folgte die gärtnerische Anlegung. Im Jahr 1957 fand durch Eberhard Fink die Umgestaltung des Blockplatzes statt. Dadurch erhielt die Anlage Rasenflächen und Blumenbeete. Für Spiel und Spaß sind Kinderspielbecken und Tischtennistische hinzugefügt worden. Bei all den Maßnahmen ist der alte Baumbestand erhalten geblieben. Den heutigen Namen bekam der Platz im Jahr 1963. Barnay war Mitgründer des Deutschen Theaters. Zudem hat er die “Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger” mitbegründet, welche zwischen 1927 und 1930 die Künstlerkolonie am damaligen Laubenheimer Platz erschuf.

Ludwig Barnay Platz
14197 Berlin

Ludwigkirchplatz

Ludwigkirchplatz

1891 ist ein Blockplatz in Berlin-Wilmersdorf entstanden, der 1895 den Namen Ludwigkirchplatz erhielt. Dies begründet sich darin, dass dort von 1895 bis 1897 die Katholische Kirche St. Ludwig erbaut worden ist. Im Westen des Kirchenbaus gibt es heute eine Grünanlage mit einem Brunnen und Fontäne. Die Rasenflächen sind symmetrisch angeordnet. Unweit der Sitzbänke erhebt sich eine Skulptur des Heiligen Ludwigs. Im Osten der Kirche kam es zu einer Platzumgestaltung in den 1980er-Jahren. Der Park bekam einen großzügigen Kinderspielplatz und eine größere gepflasterte Fläche. Berliner und Urlauber aller Altersgruppen kommen dorthin, um zu flanieren, zu relaxen oder die Gastronomie in den umliegenden Restaurants zu genießen. 

Ludwigkirchplatz
10719 Berlin

Messelpark

Messelpark

Zu Berlin-Wilmersdorf gehört der fast vier Hektar große Messelpark, der sich über die Ortsteile Schmargendorf und Dahlem zieht. Zu großen Teilen ist die Anlage naturbelassen, weswegen viel Wildwuchs sprießt. Teilweise wird das Dickicht durch schmale Metallgitter eingesäumt. Des Weiteren durchziehen Spazierwege die Grünanlage, die durch das Areal führen. Im kleineren Teil des Parks und damit auf der Dahlemer Seite gibt es eine weitläufige Liegewiese, auf der sehr alte Bäume stehen. Außerdem existiert ein kleiner, malerischer Weiher. Kinder haben Gelegenheit, sich auf dem Spielplatz auszutoben. Gern klettern sie auch auf den mächtigen Findling, der Teil der Anlage ist. Benannt es die Parkanlage nach dem Architekten Alfred Messel, der die Architektur zahlreicher Berliner Bauten entwarf.

Messelpark
14195 Berlin

Nikolsburger Platz

Nikolsburger Platz

Der Nikolsburger Platz in Berlin-Wilmersdorf ist ein Rundplatz, der über vier Straßeneinmündungen und eine gepflasterte Fahrbahn verfügt. Er ist bereits 1870 von Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Lichterfelde unter dem Namen Magdeburger Platz errichtet worden. Ziel war es, mit dem Platz den südwestlichen Eckpunkt der städtebaulichen Carstenn-Figur zu schaffen. 1888 kam es zur Änderung in den heutigen Platznamen. Es sollte ein Bezug zur Stadt Nikolsburg geschaffen werden, die heute Teil von Tschechien ist. Der begrünte Platz erhielt in den 60er-Jahren Hochbeete. Gut 20 Jahre später folgten Rasenflächen und die Wiedererrichtung des Gänselieselbrunnens aus dem Jahr 1910. Im Westen des Platzes dominiert ein Neorenaissancebau, indem die Cecilienschule untergebracht ist.

Nikolsburger Platz
10717 Berlin

Olivaer Platz

Olivaer Platz

In Berlin-Wilmersdorf gibt es mit dem Olivaer Platz einen begrünten Ort inmitten der Hauptstadt. Bereits im Jahr 1892 ist er nach dem Kloster Oliva bei Danzig benannt worden. Knapp 20 Jahre später erfolgte eine streng symmetrische Anlegung. Dazu gehörte ein Terrassenplatz, der von Pyramidenpappeln umringt war. Auch ein Grottenbrunnen und ein Kinderspielplatz sind errichtet worden. Über die Jahre hinweg kam es zu mehrfachen Änderungen, um den Blockplatz an neue Herausforderungen des Städtebaus anzupassen. 2019 und 2020 fand eine komplette Neugestaltung des Blockplatz statt, damit er den heutigen Anforderungen genügt. Über die Jahrhunderte hat sich eines jedoch nicht geändert: Anwohner nutzen den Platz mit seinen hohen Bäumen und Blumen für einen kleinen Spaziergang. 

Olivaer Platz
10707 Berlin

Prager Platz

Prager Platz

In Berlin-Wilmersdorf an der Grenze zum Ortsteil Schöneberg weitet sich der Prager Platz aus. In den Platz münden die Motzstraße, die Trautenaustraße, die Pragerstraße, die Aschaffenburger Straße und die Prinzregentenstraße. Entstanden ist die Anlage bereits 1870 unter Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Lichterfelde. Anfangs trug er den Namen Halberstädter Platz, aber erhielt nur 18 Jahre später seinen heutigen Namen. Über die Jahrhunderte hinweg ist der Platz mehrmals umgestaltet worden. Derzeit ist er oval, verkehrsberuhigt und hat eine gepflasterte Fahrbahn. Zudem besitzt der begrünte Platz eine Mittelinsel mit Rasenfläche, Heckengrün, Randrabatten und einem Fontänenbrunnen in einer flachen Steinschale. Auch eine kleine Fußgängerzone und eine Shoppingpassage mit Erholungs- und Freizeitbereich sind vorhanden.

Prager Platz
10779 Berlin

Preußenpark

Preußenpark

1950 ist von Richard Thieme der Preußenpark unter seinem heutigen Namen in Berlin-Wilmersdorf entstanden. Er besitzt eine Fläche von 55.000 m², was ihn zu einem der kleineren Parkanlagen in der Metropole macht. Seine geringe Größe darf jedoch nicht über seine Attraktivität hinwegtäuschen. Er verfügt über hohe Bäume und einen seniorengerechten Outdoor-Fitness-Platz. Die Wege vom Parkeingang führen zu einer großzügigen Liegewiese, die zum Verweilen einlädt. Sehenswert sind vor allem die Werke herausragender Bildhauer, zu denen die Skulptur „Borussia“ aus dem Jahr 1855 gehört. Sie ist etwa fünf Meter hoch und stellt die Personifizierung Preußens dar. Nach ihr wurde die Parkanlage benannt. Seit 1981 steht im Park eine Kopie der Skulptur, um das Original vor Witterungseinflüssen zu schützen. 

Preußenpark
10707 Berlin

Rathaus Schmargendorf

Rathaus Schmargendorf

In den ersten zwei Jahren des 20. Jahrhunderts erbaute Otto Kerwien das Rathaus Schmargendorf im Baustil der märkischen Backsteingotik und mit Jugendstilelementen. Der Potsdamer Architekt ließ sich bei dem Gebäude von den zumeist mittelalterlichen Profanbauten Tangermündes und Stendals beeinflussen. Hinter den burgähnlichen Mauern befinden sich heute eine Musikschule, ein Standesamt des Bezirks und die Adolf-Reichwein-Bibliothek. Das Gebäude in Berlin-Wilmersdorf mit seinem Turm, seinen Staffelgiebeln, seinen Türmchen und seinen kunstvoll gestalteten Wappenschmuck ist so prachtvoll, dass sogar Paare aus anderen Ländern dort heiraten. Das Trauzimmer, welcher einst der Ratssaal war, begeistert durch Motive aus Wagners Walküre. Bis zu 25 Personen finden darin sitzend Platz. Weitere können Stehplätze einnehmen.

Berkaer Platz 1
14199 Berlin

Rüdesheimer Platz

Rüdesheimer Platz

Zu den schönsten Anlagen Berlins gehört der Rüdesheimer Platz in Berlin-Wilmersdorf. Er ist 1905 von Georg Haberland angelegt worden und zeigt deutlich, dass sich er dabei an den englischen Landhausstil orientiert hat. Der Platz stellt den Kern des Berliner Rheingauviertels dar, worauf auch die große Brunnenanlage hinweist. Sie besitzt prachtvolle Figuren von Siegfried, einer Weinkönigin und dem Vater Rhein. In den vergangenen Sommern schenkten dort Winzer aus dem Rheingau heimische Rebensäfte in Holzhütten aus. Mit dem historischen Toilettenhäuschen verfügt der Platz über eine weitere Besonderheit. Es stammt aus dem Jahr 1900. Unweit von der Anlage befinden sich das Kleine Theater und der Friedhof in der Stubenrauchstraße, auf dem Marlene Dietrich ihr Grab hat.

Rüdesheimer Platz
14197 Berlin

Schaubühne

Schaubühne

Die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin-Wilmersdorf ist ein Theater. Der Bau ist 1928 als größtes Kino von Erich Mendelsohn entstanden. Er weist eine markante, runde Architektur auf, die der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen ist. Der Zweite Weltkrieg zerstörte das Gebäude stark, weswegen es neu aufgebaut werden musste. Seit 1979 steht es unter Denkmalschutz. 1981 zog das Ensemble der einstigen Schaubühne-am-Hallschen-Ufer in die Räume. Heute werden auf der Bühne zeitgenössische Stücke, bekannte Klassiker und experimentelle Theaterstücke aufgeführt. Im Zentrum der Aufführungen steht stets die Geschichte, ohne jedoch dabei eine interessante, zeitgemäße Erzählweise aus den Augen zu verlieren. Die Intendanten binden daher die gesellschaftliche Realität mit in die Stücke ein. Zusätzlich finden monatliche Diskussionsveranstaltungen statt. 

Kurfürstendamm 153
10709 Berlin

Teufelsberg

Teufelsberg

Im Grunewald in Berlin-Charlottenburg erhebt sich der Teufelsberg, bei dem es sich um einen rund 120 m hohen Trümmerberg handelt. Während der Bereich im Kalten Krieg eine Abhörstation der US-Amerikaner war, ist er heute ein Erholungsziel mit einer weitläufigen Aussicht auf die Metropole. In der Sommerzeit kommen Berliner und Urlauber dorthin, um zu picknicken oder den Sonnenuntergang zu genießen. Dieser ist wegen des nahegelegenen Teufelssees besonders schön. In der Winterzeit überzieht den kleinen Berg gelegentlich Schnee, der zum Rodeln einlädt. Gleitschirmflieger nutzen die Erhebung ganzjährig für ihre Flüge. Dicht am Berg verläuft die Havel, an der sich ein Wanderweg entlangzieht. 700 m nordöstlich gibt es mit dem Drachenberg eine weitere Erhebung, die aus Trümmerschutt besteht.

Teufelsberg
14055 Berlin

Volkspark Wilmersdorf

Volkspark Wilmersdorf

Der Volkspark Wilmersdorf befindet sich in Berlin-Wilmersdorf. Er erstreckt sich von der Rudolstädter Str. bis hin zur Martin-Luther-Straße. Er ist etappenweise zwischen den Jahren 1912 und 1936 entstanden. Umgestaltungsmaßnahmen sind in den 1960er-Jahren durchgeführt worden. Erste Pläne für die Parklandschaft gab es jedoch bereits um das Jahr 1900. Schon damals war klar, dass die aus der Eiszeit stammende Senke sich nicht als Baugrund eignet. Und so wurde der einstige Obergärtner vermögender Bürger – Richard Thieme – beauftragt, eine Grünlandschaft anzulegen. Sie wird inzwischen durch zwei Verkehrsadern in drei Abschnitte geteilt. Aufgrund der Länge des grünen Streifen von circa 2,5 km und der geringen Breite von 150 m dient die Grün- und Erholungsanlage heute vor allem Joggern und Langstreckenläufern als Trainingsgebiet.

Volkspark Wilmersdorf
10715 Berlin